Bundesliga

Mainz fördert seine Toptalente auch in der Krise

Neuer Assistenztrainer kümmert sich mit um die Jungprofis

Mainz fördert seine Toptalente auch in der Krise

Das aktuell vielversprechendste Talent des FSV: Der Der Mainzer Paul Nebel.

Das aktuell vielversprechendste Talent des FSV: Der Der Mainzer Paul Nebel. imago images

Vier Bundesligaeinsätze, wie der seit ein paar Wochen 18 Jahre alte Paul Nebel, hätten die anderen Mainzer Toptalente sicher auch gerne. Niklas Tauer kommt auf fünf Bundesligaminuten, Marlon Mustapha und Merveille Papela wurden bisher nicht eingesetzt.

Immerhin spielen die drei 19-Jährigen häufiger in der zweiten Mannschaft, die allerdings wegen der Pandemie ihren Spielbetrieb bis Ende November eingestellt hat. Ab Dezember ist eine vorgezogene Winterpause im Gespräch. "Es ist wichtig, Patrick Kaniuth jetzt dabei zu haben, gerade auch mit unseren Top-Nachwuchsspielern, dass eine ständige Kommunikation auch mit dem NLZ herrscht", sagte Cheftrainer Jan-Moritz Lichte.

Kaniuth soll Standards kreativer machen

Kaniuths weitere Aufgabenschwerpunkte werden individuelle Spieleranalysen und die Trainingsplanung von Standardsituationen sein. "Auf Strecke gesehen soll er bei den Standards auch neue Ideen einbringen", so Lichte. Der 35 Jahre alte Kaniuth ist nach dem Cheftrainer und Michael Falkenmayer erst der dritte Fußballtrainer im Mainzer Staff, was im Vergleich zu anderen Bundesligisten sehr wenig ist, woraus sich ableitet, "dass Patrick in alle Bereiche eingebunden ist".

Lichte sieht "viel Wut und Energie"

Dass die erste Einheit mit dem neuen Assistenten etwas länger dauerte, lag jedoch nicht an ihm, sondern unter anderem an der Videoanalyse des 1:3 in Augsburg, der sechsten Niederlage im sechsten Bundesligaspiel in dieser Saison. Im Training hat Lichte bei den Spielern "viel Wut und Energie" festgestellt, was die Hoffnung nährt, dass sie das Ruder diesmal herumreißen können.

Am Samstag gastiert Schalke 04 in der Opel Arena (15.30 Uhr, LIVE bei kicker). Es ist das Spiel des Tabellen-18. gegen den 17. Ob er personelle Veränderung plant, will Lichte noch nicht verraten. Michael Ebert

Michael Ebert

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