Bundesliga

Mainz feiert: Soto reist aus Kolumbien an

Erster Bundesligaaufstieg vor 15 Jahren, zweiter 2009

Mainz feiert: Soto reist aus Kolumbien an

Kommt aus Kolumbien zum Mainzer Legendenspiel: Der ehemalige Publikumsliebling Elkin Soto.

Kommt aus Kolumbien zum Mainzer Legendenspiel: Der ehemalige Publikumsliebling Elkin Soto. imago images

Jürgen Klopp, der den FSV erstmals in die Bundesliga hievte, wird bei der großen Party (Beginn 16.30 Uhr) per Videobotschaft zugeschaltet sein. Er bereitet sich derzeit mit dem FC Liverpool im spanischen Trainingslager auf das Champions-League-Endspiel vor. Der Mainzer Spielerkader von 2004 und 2009 ist dafür um so zahlreicher vertreten.

Publikumsliebling Elkin Soto reist sogar aus Kolumbien an. Im Bruchwegstadion vor Ort sind auch die beiden Ehrenspielführer Dimo Wache und Nikolce Noveski, 2004-Aufstiegstorschütze Michael Thurk, Torjäger Benjamin Auer, Niko Bungert sowie der aktuelle 05-Cheftrainer Sandro Schwarz, der beim ersten Bundesligaaufstieg der Mainzer vor 15 Jahren zum Spielerkader gehörte.

Am Legendenspiel über zweimal 30 Minuten nehmen ferner teil: Matthias Abel, Mimoun Azaouagh, Christof Babatz, Srdjan Baljak, Tamas Bodog, Niko Bungert, Toni da Silva, Nejmeddin Daghfous, Christian Demirtas, Robert Fleßers, Fabian Gerber, Daniel Gunkel, Florian Heller, Sven Hoffmeister, Daniel Ischdonat, Peter van der Heyden, Claudius Weber, Niklas Weiland, Christian Wetklo und Thorsten Ziegner.

Dimo Wache nach 26 Operationen nur Zuschauer

Wache kann bei der Partie nur zuschauen. "Ich bin aufgrund einer Fuß-OP noch krankgeschrieben und es wäre zu früh, um zu spielen. 20 Jahre Profifußball und 26 OPs haben Spuren hinterlassen...", sagt er. Lädiert sind auch andere. "30 Minuten sind vermutlich zu viel", befürchtet Schwarz, der einst seine Karriere mit Knieproblemen beendete.

Für die Fans: Aufstiegsfilm vom Rasen aus

Nach dem Abpfiff dürfen die Mainz-Fans in den Innenraum, den sie 2004 nach dem 3:0 gegen Eintracht Trier "geflutet" hatten, und können vom Rasen aus den eigens für die Feier produzierten Aufstiegsfilm auf einem großen Videoscreen ansehen.

Michael Ebert

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