3. Liga

Dynamo Dresdens Sebastian Mai ratlos: "Schwer, Worte dafür zu finden"

Dresden verliert beim Schlusslicht

Mai ratlos: "Schwer, Worte dafür zu finden"

Enttäuschte Miene nach dem Abpfiff: Sebastian Mai.

Enttäuschte Miene nach dem Abpfiff: Sebastian Mai. imago images

Ein bitterer Sonntagnachmittag für Dynamo Dresden: Nach den Ausrutschern der Konkurrenz hätten die Sachsen ihre Tabellenführung mit dem eigentlichen Pflichtsieg beim Schlusslicht Unterhaching ausbauen können. Stattdessen verlor die Truppe von Markus Kauczinski verdientermaßen mit 0:2 und reist mit leeren Händen ab.

Ich glaube, dass wir heute nicht aufgetreten sind wie ein Spitzenreiter.

Sebastian Mai
Spielersteckbrief S. Mai
S. Mai

Mai Sebastian

Trainersteckbrief Kauczinski
Kauczinski

Kauczinski Markus

3. Liga - 31. Spieltag
3. Liga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Dynamo Dresden Dynamo Dresden
59
2
Hansa Rostock Hansa Rostock
58
3
FC Ingolstadt 04 FC Ingolstadt 04
58
Dynamo Dresden - Vereinsdaten
Dynamo Dresden

Gründungsdatum

12.04.1953

Vereinsfarben

Schwarz-Gelb

"Für mich gerade total schwer, Worte dafür zu finden", erklärte Dynamo-Kapitän Mai nach der Partie bei "MagentaSport". "Ich glaube, dass wir heute nicht aufgetreten sind wie ein Spitzenreiter." Dresden drückte zwar die ersten 20 Minuten und hatte klare Chancen, meldete sich dann aber für die restliche Spielzeit fast komplett ab.

Das erkannte auch Mai, der die Anfangsphase seiner Mannschaft für "gut" befand. "Aber dann hat das immer mehr nachgelassen." In der 40. Minute kassierte die Defensive um den 27-Jährigen dann das 0:1. "Und das bringt uns dann komplett aus der Fassung."

Drittes Spiel ohne Tor

Vor allem offensiv enttäuschte der Spitzenreiter. Ein Bild, das bereits die vorherigen Partien prägte. Seit drei Spielen in Folge wartet Dynamo nun auf einen eigenen Treffer. Verteidiger Mai möchte dabei aber niemanden den "schwarzen Peter" zuschieben. "Ich würde das niemals machen, weil keiner hat dafür Schuld. Sondern das ist kollektiv", stellte er klar.

Trainer Markus Kauczinski reagierte auf die Torflaute, stellte Daferner und Diawusie auf, wechselte aber beide zur Pause für Stor und Sohm aus. Letztlich blieben alle vier Angreifer blass. Der Coach nahm seine Spieler aber in Schutz: "Wenn es so zerfahren ist, kann ich jetzt auch nicht von zwei Leuten erwarten, dass die das Ding in die Hand nehmen."

Das Aufstiegsrennen bleibt also spannend, der Vierte 1860 München rangiert nur fünf Zähler hinter Tabellenführer Dresden. Der empfängt am Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker) Duisburg - und hofft wohl wieder auf den eigenen Torerfolg.

lfr