2. Bundesliga

Magdeburgs Befreiungsschlag: "Ein wichtiges Gefühl"

FCM siegt erstmals nach fünf vergeblichen Anläufen

Magdeburgs Befreiungsschlag: "Ein wichtiges Gefühl"

Wieder ein Lächeln im Gesicht: Silas Gnaka und der 1. FC Magdeburg feiern den Sieg gegen Fürth.

Wieder ein Lächeln im Gesicht: Silas Gnaka und der 1. FC Magdeburg feiern den Sieg gegen Fürth. imago images

Christian Titz musste grinsen. Gerade eben hatte seine Mannschaft die SpVgg Greuther Fürth niedergerungen und mit dem 2:1 den ersten Sieg seit dem 2. Spieltag und dem 3:2 in Karlsruhe eingefahren - und nun erkundigte sich ein Reporter nach dem Befinden des Magdeburger Trainers.

Er freue sich in erster Linie für seine Spieler, sagte Titz und sprach dann von einem "schönen und einem wichtigen Gefühl". Schließlich blickt der Aufsteiger auf eine Durststrecke von fünf Partien ohne Sieg zurück und konnte nun erst einmal erleichtert aufatmen. 

Mit dem zweiten Saisonsieg hievte sich Magdeburg aus der Abstiegszone, wichtiger war Titz aber, wie seine Mannschaft aufgetreten war: entschlossen und geschlossen.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache

So sprachen die Zahlen eine deutliche Sprache, als Schiedsrichter Max Burda der Partie am Sonntagnachmittag ein Ende setzte. 14:5 Schüsse, 63 Prozent Ballbesitz und 54 Prozent gewonnene Zweikämpfe: Magdeburgs Sieg, da konnte es keine zwei Meinungen geben, war vollkommen verdient. 

Anteil daran hatten auch zwei Akteure, die erstmals überhaupt das FCM-Trikot trugen und auf Anhieb in der Startformation standen: Herbert Bockhorn und Cristiano Piccini. "Beide haben einen guten Einstand gehabt", freute sich Titz. 

lei

Das sind die Trainer der Zweitligisten