3. Liga

Magdeburg muss gegen Braunschweig auf Brünker verzichten

Corona-Zwangspause beendet - 17.300 Karten verkauft

Magdeburg muss im Topspiel auf Brünker verzichten

Fällt vorerst aus: Kai Brünker (li.).

Fällt vorerst aus: Kai Brünker (li.). imago images/Christian Schroedter

Nachdem es am vergangenen Mittwoch gleich 13 positive Corona-Fälle in Mannschaft sowie Trainer- und Betreuerstab gegeben hatte, wurde die Quarantäne nach negativen PCR-Tests am Montag aufgehoben. Noch am Abend bat Trainer Christian Titz seine Schützlinge unter Flutlicht zum ersten Training nach der einwöchigen Zwangspause. Die Spieler seien bei der Sache wie Pferde aus dem Rennstall, die zurück auf die Rennbahn möchten, so Sportchef Otmar Schork.

Das Topspiel am Samstag gegen Eintracht Braunschweig kann also planmäßig über die Bühne gehen. Die letzten Tage seien positiv verlaufen, berichtete Titz auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Die Spieler, die positiv getestet worden waren, seien ständig in ärztlicher Betreuung gewesen und umfangreich untersucht worden, um kein Risiko einzugehen.

Brünker erleidet Muskelfaserriss

Einzig der Wiedereinstieg von Kai Brünker verlief nicht ganz so gut. Der 27-jährige Stürmer zog sich im Training am Montag bei einer Schussbewegung einen Muskelfaserriss im Hüftbeuger zu und fällt damit vorerst aus. "Das ist sehr schade, weil er in einem guten Zustand war und uns gut geholfen hätte", meinte Titz. Der Einsatz von Florian Kath ist noch fraglich, während Kapitän Tobias Müller das letzte Spiel seiner Rotsperre absitzen muss. Wieder einsatzfähig sind hingegen Raphael Obermair, Alexander Bittroff und Maximilian Franzke.

Noch kein Sieg gegen Braunschweig

"Braunschweig hat gut gepunktet, ist konsequent in der Zweikampfführung und im Anlaufverhalten. Außerdem sind sie physisch sehr stark, gefährlich im Umschaltspiel und stehen somit zu Recht oben in der Tabelle", sagte Titz zum Spiel gegen den aufstrebenden Vierten.

Gegen Braunschweig konnte Magdeburg in den bisherigen sechs Vergleichen in der Regionalliga Nord bzw. 3. Liga bei drei Unentschieden noch nie gewinnen. Das soll nun geändert werden, auch wenn die Ultras ihre stimmgewaltige Unterstützung laut einer Ankündigung vom Wochenbeginn erneut einstellen wollen.

2G bei Magdeburger Heimspielen

17.300 Karten wurden bislang verkauft, darunter 2.000 nach Braunschweig. Ob aber tatsächlich so viele Zuschauer kommen werden, ist ungewiss. Denn erst am Mittwoch ordnete das Gesundheitsamte der Stadt an, dass der FCM seine Heimspiele in den nächsten Wochen unter Einhaltung der 2G-Regel absolvieren muss. Demnach können bereits am Samstag in der Partie gegen Eintracht Braunschweig nur noch Zuschauer ins Stadion, die vollständig geimpft oder genesen sind. Jugendliche und Kinder unter 18 Jahren sind von der Regelung ausgenommen.

Lesen Sie auch: Zwickau-Magdeburg erst Mitte Dezember

cfl

Die Trainer in der 3. Liga