Int. Fußball

Felix Magath tritt bei Admira Wacker überraschend zurück

In Würzburg bleibt der Ex-Trainer weiter tätig

Magath tritt bei der Admira überraschend zurück

Abschied von der Admira: Felix Magath.

Abschied von der Admira: Felix Magath. imago images

Magath war als Fußballchef des Unternehmens Flyeralarm neben dem Zweitligisten Würzburger Kickers auch für die Admira zuständig, die als Schlusslicht in die Qualifikationsgruppe der österreichischen Bundesliga ging und dort den Abstieg verhindern will. Den in der 2. Bundesliga akut abstiegsbedrohten Franken bleibt Magath erhalten.

Wegen der Corona-Beschränkungen sei es nach seinem Amtsantritt im Januar 2020 "immer schwieriger geworden, die eigentlich festgelegte Agenda erfolgreich umzusetzen", teilte der 67-jährige Magath mit: "Gerade für mich, der für die Admira viele Spiele und Spieler ansehen, beobachten und vor allem sein Netzwerk einbringen sollte, war dies aufgrund von Corona schlichtweg nicht so möglich wie angedacht."

Nur drei Siege in 22 Spielen

Mit nur drei Siegen aus 22 Spielen liegt die Admira, die inzwischen offiziell "FC Flyeralarm Admira" heißt, derzeit auf dem letzten Platz der Bundesliga. "In der Winterpause hat der komplette Verein unserem Trainer, den ehemaligen Fürther Damir Buric, sämtliche Wünsche für die Frühjahrsrunde erfüllt. Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass unsere aktuelle Mannschaft auch wieder das Ziel Klassenerhalt erreichen wird", sagte Magath.

Im Kader der Admira stehen in dem ehemaligen U-21-Nationalspieler Matthias Ostrzolek und dem früheren Würzburger Maximilian Breunig auch zwei deutsche Profis, sowie die aus dem deutschen Profifußball bekannten Andrew Wooten, Erwin Hoffer und David Atanga. Sportdirektor ist der frühere Stuttgarter Torwart Franz Wohlfahrt.

aho/sid