Int. Fußball

Lukaku spricht über Unglück bei Chelsea und Inter-Rückkehr

Systemänderung unter Tuchel macht Stürmer zu schaffen

Lukaku ist "nicht glücklich" bei Chelsea - und spricht von Inter-Rückkehr

Seine Form bei Chelsea zeigt nach oben, die Stimmung aber scheinbar nicht: Romelu Lukaku.

Seine Form bei Chelsea zeigt nach oben, die Stimmung aber scheinbar nicht: Romelu Lukaku. Getty Images

Durchgespielt und ein Treffer gegen Brighton, bei Aston Villa zur Pause eingewechselt und mit dem zwischenzeitlichen 2:1 für die Wende beim Sieg gesorgt: Neuzugang Lukaku kommt nach einer schwierigen Phase bei Champions-League-Sieger Chelsea so langsam in Tritt. Sollte man zumindest meinen.

Der im Sommer nach London zurückgekehrte Angreifer äußerte sich gegenüber "SkySports" aber etwas anders. Nach seiner Corona-Erkrankung sei Lukaku zwar gesund - aber "nicht glücklich mit der Situation" im Team von Thomas Tuchel.

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Grund dafür sei der deutsche Trainer selbst. Das System sei geändert worden, was Lukaku eben nicht passe. Dennoch "kann und will ich nicht aufgeben. Ich bin professionell", sagt Lukaku, dessen Tor gegen Brighton aufgrund eines Last-Minute Treffers des Gegners nicht zum Sieg reichte. Chelsea liegt daher mittlerweile bereits acht Zähler hinter Spitzenreiter ManCity.

Mit Inter will Lukaku eines Tages wieder "zusammen gewinnen"

Der Belgier, der seit Ende November immer weniger Spielzeit bekommen hat (aber auch zwischenzeitlich mit Verletzung und einer Corona-Infektion zu kämpfen hatte), sprach statt über das Titelrennen mit Chelsea lieber über seinen Ex-Verein Inter Mailand. Eine Rückkehr zu den Nerazzurri komme für ihn sehr wohl in Frage. "Vom tiefsten Herzen" hoffe Lukaku auf ein Comeback beim Titelverteidiger der Serie A - und zwar "wenn ich noch auf Top-Level bin, damit wir zusammen mehr gewinnen können".

Des Weiteren entschuldigte sich Lukaku bei den Fans der Mailänder dafür, dass die Art seines Abgangs so unglücklich geschah. Vielmehr habe er ihnen zu danken und fügte an: "Ich weiß, dass ich zu Inter zurückkehren werde." Der Belgier "liebe Italien, jetzt ist der richtige Moment, um darüber zu sprechen". Ob Chelsea-Coach Tuchel - schließlich der seines jetzigen Vereins - das auch so sieht, erscheint zumindest fragwürdig.

mje