3. Liga

Lübecks vierter Streich - Ingolstadt rückt an Saarbrücken heran

3. Liga, 11. Spieltag: Siebtes Remis für Lautern - Dresden klettert

Lübecks vierter Streich - Ingolstadt rückt an Saarbrücken heran

Yannick Deichmann bringt Lübeck gegen dezimierte Bayern in die Spur.

Yannick Deichmann bringt Lübeck gegen dezimierte Bayern in die Spur.

Lübecks vierter Streich

Der Sonntag bot drei Spiele - weil ab Dienstag schon Spieltag Nr. 12 wartet. Lübeck machte dabei gegen den FC Bayern II den Auftakt und setzte beim 3:0 seine Siegesserie - nun vier am Stück - fort. Deichmann, der schon beim 2:1 in Verl entscheidend zugeschlagen hatte, war doppelt erfolgreich gegen die Münchner, die ab der 31. Minute in Unterzahl agieren mussten (Gelb-Rot Arrey-Mbi) und im zweiten Durchgang dann die drei Gegentreffer kassierten.

3. Liga - 11. Spieltag
3. Liga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
1. FC Saarbrücken 1. FC Saarbrücken
23
2
FC Ingolstadt 04 FC Ingolstadt 04
20
3
Dynamo Dresden Dynamo Dresden
19
3. Liga - Torjäger 2020/21
Türkgücü München Sliskovic Petar
8
Waldhof Mannheim Boyamba Joseph
6
1860 München Dressel Dennis
6
3. Liga - Topspieler (Tor) 2020/21
MSV Duisburg Weinkauf Leo
2,55
Waldhof Mannheim Bartels Jan-Christoph
2,70
SC Verl Brüseke Robin
2,78

Haching stoppt den Negativlauf

Unterhaching hat den Negativlauf von vier Niederlagen beim 2:2 gegen Viktoria Köln gestoppt - und das nach einem 0:2-Rückstand.

Platzverweis und ein spätes Eigentor: Ingolstadt klettert auf Platz zwei

Sechstes Heimspiel, fünfter Sieg - der FC Ingolstadt bleibt eine Heimmacht. Allerdings hatten die Schanzer gegen Kellerkind Magdeburg trotz 65-minütiger Überzahl schwer zu kämpfen und benötigten ein Eigentor von Burger kurz vor dem Ende, um als Sieger vom Platz zu gehen. Der FCI ist Zweiter, Magdeburg hängt auf einem Abstiegsplatz fest.

Wiesbadens Maurice Malone knipste in Saarbrücken gleich dreimal

Wiesbadens Maurice Malone knipste in Saarbrücken gleich dreimal. imago images

Manch Drittligist hat acht Spiele absolviert, manch anderer schon zehn - und wegen der Corona-Pandemie geht es auch an diesem Wochenende nur mit Reibungsverlusten weiter. Bislang betroffen ist das Heimspiel des kürzlich ins Training zurückgekehrten SV Meppen gegen Türkgücü München. Die Emsländer bleiben also mit weiter wachsendem Rückstand und nur sechs Punkten auch nach diesem 11. Spieltag Letzter.

Dank Malone: Wiesbaden ärgert auch Saarbrücken

Der SV Wehen Wiesbaden bleibt auswärts weiter eine Macht und ärgerte am Samstagnachmittag auch Spitzenreiter 1. FC Saarbrücken. Dank dreier Tore der Augsburger Leihgabe Malone (16., 26., 54) kam der SVWW zu einem 3:3 beim Spitzenreiter. Der 1. FCS ging in Hälfte eins zweimal in Führung (Jacob 13., Shipnoski 24.), musste diese aber jeweils nur kurz darauf wieder abgeben. Jacobs zweiter Treffer sicherte dem Aufsteiger immerhin noch einen Punkt (73.).

Dresden jubelt in Rostock und rückt vor

Dynamo Dresden hat das Verfolgerduell bei Hansa Rostock mit 3:1 für sich entschieden und durch den dritten Dreier aus den letzten vier Partien in der Tabelle weiter Boden gutgemacht. Besonders in Hälfte eins zeigten die Sachsen an der Ostsee eine bärenstarke Vorstellung, Daferner (14.), Hartmann (30.) und Königshoffer (41.) schossen das Kauczinksi-Team schon vor der Pause auf die Siegerstraße. Breier sorgte zwar für ein Lebenszeichen der Hansa-Kogge (43.), doch die Dynamos ließen sich in Hälfte zwei den Sieg nicht mehr nehmen.

Frische Luft im Keller wollten der Hallesche FC und der 1. FC Kaiserslautern schnappen, die Hoffnung ging aber für beide Teams nicht in Erfüllung. Denn am Ende stand ein leistungsgerechtes 1:1, das keinem so richtig weiterhilft. Redondo brachte die Roten Teufel in Führung (12.), Papadopoulos rettete den Hallensern immerhin noch einen Punkt (53.). Die Pfälzer spielten bereits zum siebten Mal Remis, der HFC zum dritten Mal in Folge.

Löwen holen Punkt in Unterzahl - Keine Tore in Zwickau

Über die ersten 45 Minuten zwischen 1860 München und dem KFC Uerdingen kann getrost der Mantel des Schweigens gelegt werden, das Niveau bewegte sich auf äußerst dürftigem Niveau, Höhepunkte gab es quasi keine. In der zweiten Hälfte wurde es auf beiden Seiten zwar deutlich lebhafter, doch Tore wollten bis zum Abschluss keine mehr fallen. Der eine Punkt ist eigentlich zu wenig für die Löwen, die allerdings die letzten 20 Minuten in Unterzahl agieren mussten (Gelb-Rot gegen Tallig, 69.). Auch die Partie zwischen Zwickau und Mannheim endete torlos.

Aufsteiger Verl siegt klar beim MSV.

Klar tonangebend in Duisburg: Aufsteiger Verl siegte deutlich beim MSV. imago images

Zebras eiskalt ausgetanzt - Verl siegt verdient in Duisburg

Der MSV Duisburg wartet unter Neu-Trainer Gino Lettieri weiter auf ein Erfolgserlebnis. Nach dessen Debüt (Nullnummer gegen Halle) mussten die Zebras drei Tage später am Freitag die Überlegenheit des SC Verl anerkennen und kassierten eine 0:4-Heimniederlage. Der Aufsteiger war nicht nur schneller drin in der Partie, sondern agierte auch über fast die gesamte Spielzeit zielstrebiger. Zum Lohn gab es die Treffer durch Rabihic (2), den Ex-Duisburger Janjic sowie Yildirim. Die Meidericher bleiben damit tief im Keller hängen, die elf von SCV-Coach Guerino Capretti hingegen schiebt sich nach oben ins Verfolgerfeld.

aho/bst

MSV-Teenie Hettwer reiht sich zwischen Alaba und Musiala ein