3. Liga

3. Liga, VfB Lübeck - Sebastian Hertner: "Mir fehlen die Worte"

Wieder kein Erfolg für den Aufsteiger

Lübecks Hertner: "Mir fehlen die Worte"

Deprimiert nach einer weiteren Niederlage gegen Halle: Sebastian Hertner.

Deprimiert nach einer weiteren Niederlage gegen Halle: Sebastian Hertner. imago images

Für Lübecks Trainer Rolf Martin Landerl ist der verpasste Sieg eine "riesen Enttäuschung", wie er in der Pressekonferenz nach dem Spiel berichtete. Zu Beginn habe seine Mannschaft eine gute Leistung gezeigt, aber im Verlauf der Partie Halle wieder mehr Räume gelassen. Auch in der Verteidigung sieht er Bedarf zur Verbesserung. "Teilweise waren wir nicht clever genug, zu naiv", erklärte Landerl. Es dürfe nicht passieren, dass die Mannschaft aus der Euphorie heraus die Absicherung vergesse. Daher habe Lübeck in der zweiten Halbzeit den 1:0-Vorsprung durch Martin Röser in der 11. Minute "fahrlässig aus den Händen gegeben".

Lübeck hat die nötige Qualität

Auch für den Torschützen Sebastian Hertner ist das Ergebnis "extrem bitter." Man müsse "ekliger" spielen, damit einfache Tore nicht passieren, erklärte er und fügte hinzu: "Mir fehlen die Worte, dass wir da nicht mal Punkte mitnehmen." Laut Röser habe die Mannschaft die nötige Qualität, um in der Liga erfolgreich zu sein. "Es zählt jetzt, dass wir ehrliche harte Arbeit auf den Platz bringen", betonte er. Die Mannschaft müsse nur aufpassen, dass sie weiter als Einheit in dieser schwierigen Situation zusammenhält. Jetzt würden nur noch Punkte zählen "und nichts Anderes".

Im nächsten Spiel am Freitag gegen Viktoria Köln gilt es für den Tabellenletzten wieder "nach vorne zu schauen und die Fehlerquellen abzustellen", erklärte Landerl. Lübeck konnte aus den letzten sieben Spieltagen nur zwei Punkte mitnehmen. Um aus dem Tabellenkeller zu kommen, braucht der VfB daher dringend einen Sieg gegen die Kölner.

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