Regionalliga

Lübeck: Richter wird Teammanager - Sezer geht

Wichtige Weichenstellungen beim VfB

Lübeck: Richter wird Teammanager - Sezer geht

Bleibt beim VfB Lübeck und wird Teammanager: Ex-Profi Stefan Richter.

Bleibt beim VfB Lübeck und wird Teammanager: Ex-Profi Stefan Richter. imago images

Über 220 Pflichtspiele hatte Richter in seiner aktiven Zeit für den VfB Lübeck bestritten, nach 15 Einsätzen in der vergangenen Saison war aber endgültig Schluss: Der 34-jährige Stürmer beendete seine Karriere. Dem VfB bleibt er jedoch erhalten, wie der Verein am Dienstag bekanntgab. Richter, auch "Hosch" genannt, wird künftig als Teammanager fungieren und sich damit um Belange rund um die erste Mannschaft kümmern. Zudem soll er bei der Eingewöhnung neuer Spieler helfen. "'Hosch' deckt damit ein wichtiges Feld ab, das notwendig ist, um den Weg der Professionalisierung fortzuführen. Zudem trägt 'Hosch' die DNA unseres Vereins in sich, wird keine lange Eingewöhnungszeit benötigen und im unmittelbaren Umfeld der Mannschaft eine sehr wichtige Rolle einnehmen", wird Vorstandssprecher Thomas Schikorra in einer Vereinsmeldung zitiert.

"Für mich war sehr schnell klar, dass ich nach meinem Vertragsende als Spieler zu keinem anderen Verein mehr wechseln werde. Ich bin hier zu Hause und total davon überzeugt, dass hier an der Lohmühle nach dem Umbruch vor ein paar Jahren der richtige Weg eingeschlagen wurde", sagte Richter selbst.

Keine Zukunft beim VfB Lübeck hat dagegen Cemal Sezer. Der 23-Jährige einigte sich mit dem VfB nach Vereinsangaben auf eine Vertragsauflösung. Der gebürtige Lübecker, der beim VfB seit 2012 ausgebildet wurde und 2015 den Sprung ins Profiteam geschafft hatte, kam vergangene Saison zu 22 Einsätzen und erzielte dabei sechs Tore. Allerdings blieb dem Stürmer dabei meistens nur die Ersatzspielerrolle - 13-mal wurde er eingewechselt. "Wir haben Cemal in offenen Gesprächen mitgeteilt, dass sich seine Einsatzzeiten nach aktuellem Stand nicht großartig verlängern werden", so Sportdirektor Stefan Schnoor. Wohin es Sezer zieht, ist ungewiss.

pau