Bundesliga

Lucas Hernandez und die beeindruckende Statistik beim FC Bayern

Lewandowski muss im Vergleich zur Hinrunde zulegen

Lucas Hernandez und die beeindruckende Statistik

Stellt Trainer Hansi Flick Lucas Hernandez in der Liga in die Startelf, verliert der FC Bayern bisher nicht.

Stellt Trainer Hansi Flick Lucas Hernandez in der Liga in die Startelf, verliert der FC Bayern bisher nicht. imago images

An diesem Mittwoch versammelte sich Hansi Flicks Mannschaft nach drei Tagen Pause wieder zum Training. Ein Aufgalopp zur kurzen Abschiedstournee des Trainers, der die Münchner zum Saisonende verlassen und die Verantwortung für die Mannschaft an Julian Nagelsmann übergeben wird.

Bis auf Tolisso sind alle Mann an Bord

Große Zweifel an Titel Nummer 7 in Flicks eineinhalbjähriger Amtszeit bestehen bei sieben Zählern Vorsprung auf RB Leipzig nicht, zumal sich der Kader nach Wochen des Personalnotstandes füllt. Niklas Süle wird im nächsten Spiel gegen Mönchengladbach wieder einsatzfähig sein, auch Lucas Hernandez, der beim 1:2 in Mainz zuletzt wegen eines entzündeten Zehs gefehlt hatte.

Steht Hernandez in der Liga in der Startelf, verliert Bayern nicht

Der französische Weltmeister und Rekordeinkauf zählt bei Flick bis heute nicht zwingend zur Startformation, wenn alle Kräfte verfügbar sind. Dabei kann er eine beeindruckende Statistik aufweisen: 25-mal stand Hernandez seit seinem Wechsel 2019 von Atletico Madrid nach München in der Liga in der Startelf, keines dieser Spiele verlor der FC Bayern bei 21 Siegen und vier Remis. Umgekehrt bedeutet dies, dass alle vier Niederlagen in dieser Spielzeit - in Hoffenheim (1:4), Mönchengladbach (2:3), Frankfurt (1:2) und Mainz - ohne Hernandez bei Spielbeginn zustande kamen. Von seinen 38 Startelfeinsätzen in Pflichtspielen ging somit nur das DFB-Pokal-Spiel bei Holstein Kiel (5:6 i.E.) und jüngst das 2:3 gegen Paris St. Germain verloren.

Apropos Niederlagen: Mit aktuell vier wird der FC Bayern statistisch betrachtet ein Durchschnittsmeister. Den Rekord von nur einer Niederlage stellten sie 1986/87 auf und wiederholten ihn in der Triple-Saison 2012/13. Allerdings gehört den Münchnern auch die Bestmarke mit den häufigsten Niederlagen beim Gewinn einer Deutschen Meisterschaft, neun waren es 2000/2001, gefolgt vom 1. FC Köln (1977/78) und Eintracht Braunschweig (1966/67) mit jeweils acht.

So weit kann es in dieser Spielzeit nicht mehr kommen, zudem bleiben individuelle Ziele. Vor allem für Robert Lewandowski, dem bei 36 Saisontreffern vier auf den Rekord von Gerd Müller aus der Saison 1971/72 fehlen. In der Hinrunde traf er gegen die verbleibenden Gegner Gladbach, Freiburg und Augsburg je einmal, bei identischer Ausbeute würde er die 40 also um einen Treffer verpassen.

Frank Linkesch

kicker.tv Trainerstimme

Nagelsmann: So liefen die Tage nach dem ersten Bayern-Kontakt

alle Videos in der Übersicht