Regionalliga

Regionalliga: LSK Lüneburg muss auf Kapitän Pägelow verzichten

Hiobsbotschaft nach Pokal-Aus

LSK Lüneburg muss auf Kapitän Pägelow verzichten

Lukas Pägelow

Lukas Pägelow spielte trotz mehrerer Bänderrisse einfach weiter. imago images

Wie der Verein berichtete, muss Pägelow an der Schulter operiert werden. "Ich habe mich schon vor der Saison an der Schulter verletzt, aber weitergespielt. Ich hatte mal mehr, mal weniger Schmerzen", so der LSK-Kapitän. Zuletzt hätten die Beschwerden aber so zugenommen, dass der 26-Jährige einen Orthopäden aufsuchen musste. Bei einer MRT-Untersuchung folgte die Diagnose: Drei Bänder sind in der Schulter des Abwehrspielers gerissen. Ein viertes ist angerissen. Um eine Operation wird Pägelow nicht mehr drum herumkommen, dennoch möchte er am Sonntag gegen Flensburg ein letztes Mal auflaufen: "Ich hoffe, dass Stefan Wolk anschließend nach seiner langen Verletzung wieder zurückkehrt, dann kann ich mich in Ruhe zurücklehnen und die Schulter ausheilen lassen."

Für die Lüneburger ist der Verzicht auf ihren Kapitän, der in insgesamt 139 Spielen drei Tore erzielte, ein hoher Verlust. Auch die Niederlage im NFV-Pokal, trübte die Stimmung. Zwar verlor der Gastgeber die Partie, doch hatte der Verein auch die ein oder andere Chance. Nach dem 1:0 der Gäste, hatten die Lüneburger in der 35. Minute die Chance auf den Ausgleichstreffer durch einen Kopfball von Nico Hübner. In der zweiten Halbzeit übte der LSK mehr Druck auf den VfB aus. Ein Treffer aus der 60. Minute durch Daniel Hefele wurde wegen Abseits nicht gezählt. Schließlich entschieden die Oldenburger das Spiel in der 88. Minute, durch das 2:0 durch Max Wegner, für sich. Damit war das Pokal-Aus der Hansa endgültig besiegelt.

kon