3. Liga

Löwen-Kapitän Weber: "Haben die Scheiße am Fuß"

Trotz größter Chancen geht 1860 München leer aus

Löwen-Kapitän Weber: "Haben die Scheiße am Fuß"

Enttäuscht ob der späten Punktverluste: Löwen-Kapitän Felix Weber.

Enttäuscht ob der späten Punktverluste: Löwen-Kapitän Felix Weber. imago

Im Aufeinandertreffen der Aufsteiger agierte der TSV 1860 über den Großteil der Partie gegen Uerdingen als das bessere und vor allem torgefährlichere Team. "Wir haben viele Abschlüsse gehabt, alleine vor der Pause hatten wir vier Großchancen", klagte ein sichtlich bedienter Löwen-Coach Daniel Bierofka auf der vereinseigenen Website. "Heute haben wir es nicht verdient, zu verlieren."

Diverse Großchancen - kein Treffer

Eines ging den Münchnern jedoch ab - und das sollte letztlich spielentscheidend sein: das Abschlussglück. Kostprobe gefällig? In der 45. Minute setzte Phillipp Steinhart einen Freistoß an den Querbalken, der Nachschuss durch Simon Lorenz klatschte ebenfalls ans Aluminium. Ebenfalls an diesem Nachmittag unglücklich unterwegs: Adriano Grimaldi. Der Offensivakteur, zu Saisonbeginn von Preußen Münster in die bayerische Landeshauptstadt gewechselt, ließ eine Vielzahl an Hochkarätern liegen (2./25./32./71.).

Auch in Osnabrück führen wir bereits 2:0, am Ende ist es nur ein Punkt. Wir sind alle frustriert.

Felix Weber

Während Benjamin Kindsvater von "Lehrgeld, weil wir vorne die Tore nicht machen", sprach, wurde Kapitän Felix Weber noch deutlicher und haderte nach dem späten "Gurkentor" - KFC-Joker Ali Ibrahimaj hatte in der dritten Minute der Nachspielzeit das Tor des Tages erzielt: "Wir haben die Scheiße am Fuß. Wir waren die bessere Mannschaft und nehmen nichts mit. Auch in Osnabrück führen wir bereits 2:0, am Ende ist es nur ein Punkt. Wir sind alle frustriert."

Bierofka bleibt optimistisch

Trotz allen Frustes - sein Coach blickt nach vorne: "Auch wenn die Niederlage wehtut, glaube ich, dass wir auf einem guten Weg sind", so der 39-Jährige. "Es ist ein Lernprozess. Wir werden weitermachen und unsere Punkte noch holen."

kög