2. Bundesliga

Littmann bleibt Präsident

St. Pauli: Stadionbau soll forciert werden

Littmann bleibt Präsident

Corny Littmann

Für weitere vier Jahre als Präsident des FC St. Pauli bestätigt: Corny Littmann. dpa

Komplettiert wird die fünfköpfige Führungsspitze durch die vier Vizepräsidenten Stefan Orth, Marcus Schulz, Bernd-Georg Spies und Gernot Stenger. "Das ist für mich ein absolutes Dreamteam", freute sich der alte und neue Klubchef. "Unsere wirtschaftliche Situation ist beruhigend stabil. Aber damit dies so bleibt, muss unsere Profimannschaft auf Dauer mindestens in der Zweiten Liga spielen", sagte Littmann in seinem Rechenschaftsbericht. Nach 13 Spieltagen liegt der Aufsteiger in Liga zwei mit 17 Punkten auf dem zehnten Platz. Littmann kündigte an, den Baubeginn der neuen Haupttribüne im Millerntorstadion auf Sommer 2008 vorziehen zu wollen. Schon zwölf Monate später soll dann die Zuschauerkapazität auf 27.000 Zuschauer steigen. Mit dieser Spielstätte wollen sich die Hamburger auch als Austragungsort der WM im Frauenfußball 2011 ins Gespräch bringen. Den im Klub umstrittenen Verkauf der Namensrechte schloss Littmann ausdrücklich nicht aus: "Es gilt, konkurrenzfähig zu bleiben, aber auch den ideellen Kern des Fußballs zu stärken. Es ist aber ein äußerst sensibles Thema, deshalb ist für mich der Zusatz zum Stadionnamen 'am Millerntor' zwingend", sagte Littmann. Bei der Stimmenauszählung kam es im Congress Center Hamburg (CCH) zu einem Fehler. Ein Wahlhelfer vergaß, Littmann 95 Stimmen gutzuschreiben, so dass dieser letztlich nicht wie zunächst verkündet 430 sondern 525 der 673 gültigen Stimmen bekam. Littmann zeigte sich glücklich über die Korrektur: "Ich habe gesagt, über 70 Prozent ist ein gutes Ergebnis. Damit bin ich ohne Abstriche zufrieden."