Bundesliga

Limnios reist wegen Corona-Infektion verspätet nach Köln

Flügelspieler muss Medizincheck verschieben

Limnios reist wegen Corona-Infektion verspätet nach Köln

Dimitrios Limnios

Treffsicher im Kosovo: Griechenlands Nationalspieler Dimitrios Limnios, der zum 1. FC Köln wechselt. imago images

Limnios wurde laut FC-Angaben vor seiner Abreise nach Köln vom Mannschaftsarzt der Griechen positiv getestet. Das Ergebnis wird nun zeitnah überprüft, deshalb verzögert sich dessen Anreise.

Für den Rechtsaußen zahlt der Bundesligist eine Ablöse von 3,3 Millionen Euro an PAOK Saloniki. Zudem haben sich die Griechen eine Beteiligung an der Ablöse bei einem Weiterverkauf gesichert, die bei 15 Prozent des Mehrerlöses liegt.

Mit Limnios, der auf dem rechten Flügel zuhause ist, hat Manager Horst Heldt somit einen Ersatz für den aufgrund einer schweren Knieverletzung lange ausfallenden Florian Kainz gewonnen. Der 22-Jährige kann auf beiden Flügeln eingesetzt werden. Am Sonntag hatte der schnelle und trickreiche griechische Nationalspieler beim 2:1-Erfolg gegen den Kosovo die 1:0-Führung erzielt. Für PAOK hatte er in der vergangenen Saison in 35 Ligaspielen vier Treffer erzielt.

Der 1,80 Meter große und 71 Kilogramm schwere Außenstürmer, der bislang sieben Länderspiele für die griechische Nationalmannschaft bestritten hat und dabei insgesamt zwei Treffer erzielte, wird nach Torhüter Ron-Robert Zieler (Leihe bis 2021 von Hannover 96) der zweite externe Zugang der Kölner in diesem Transfersommer. Von den 3,3 Millionen Ablöse fließen zehn Prozent an Limnios' Ex-Klub Atromitos Athen, von dem er 2017 zu dem nordgriechischen Traditionsklub nach Thessaloniki gewechselt war.

Stephan von Nocks/Georgios Vavritsas

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