Bundesliga

Dimitrios Limnios: Gas gegeben - aber den Gang nicht eingelegt

Köln: Der Grieche soll abgegeben werden

Limnios: Gas gegeben - aber den Gang nicht eingelegt

Keine Zukunft beim FC: Dimitrios Limnios.

Keine Zukunft beim FC: Dimitrios Limnios. Getty Images

Wer Gas gibt, muss einen Gang einlegen, um von der Stelle zu kommen. Und exakt da klemmte es beim Offensivspieler, der in Donaueschingen seinen letzten Kredit verspielte und nun erster Verkaufskandidat ist.

Limnios fehlt es an einer Menge. Sein Durchsetzungsvermögen lässt ebenso zu wünschen übrig wie die Fähigkeit, verloren gegangene Bälle zurückzugewinnen. Genau dies aber ist Grundvoraussetzung für jeden Kölner angesichts der offensiven Ausrichtung, die der Trainer propagiert. Ein Ballverlust, der dem Gegner die Möglichkeit lässt, schnell und akkurat zu reagieren, ist meist gleichbedeutend mit einem gefährlichen Konter. Diese Gefahr gilt es zu bannen, wer sie aber geradezu heraufbeschwört, der gefährdet den Erfolg.

Limnios ist seit der vergangenen Woche nicht mehr Mitglied der Trainingsgruppe, er soll so schnell wie möglich transferiert werden. Angesichts einer Vertragsdauer bis 2024 droht dem FC auch hier ein Draufzahl-Geschäft, mehr als eine Leihe mit Teil-Übernahme der Gehaltskosten wird nicht herausspringen.

Auch Koziello und Hauptmann auf dem Abstellgleis

Dies gilt verstärkt für den Franzosen Vincent Koziello und für Niklas Hauptmann. Das Duo trat die Reise ins Trainingslager erst gar nicht an, auch hier wartet der FC aus Interessenten. Und auch hier geht es nicht um die Aussicht auf Transfererlöse, sondern darum, die laufenden Kosten zu dämpfen.

Ob noch weitere Spieler - Mittelfeldakteur Louis Schaub etwa - dieses Schicksal trifft, entscheidet sich in den kommenden Tagen, ist allerdings sehr wahrscheinlich.

Frank Lußem