3. Liga

Duisburgs Trainer Torsten Lieberknecht: "Wir haben einen ganz großen Traum"

Duisburg sichert sich die Herbstmeisterschaft der 3. Liga

Lieberknecht: "Wir haben einen ganz großen Traum"

Duisburgs Trainer Torsten Lieberknecht

Wie immer mit vollem Einsatz dabei: Duisburgs Trainer Torsten Lieberknecht. imago images

Den achten Heimsieg im neunten Spiel geholt, mit vier Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze, die Herbstmeisterschaft einen Spieltag vor Ende der Vorrunde klargemacht: Es läuft aktuell bei Spitzenreiter Duisburg. Aber der Sieg gegen die Bayern war ein hartes Stück Arbeit. Da Lukas Boeder ausfiel und sich Vincent Gembalies während des Aufwärmen abmeldete, mussten mit Joshua Bitter und Arne Sicker zwei Außenverteidiger in der Innenverteidigung ran. "Ich wusste, heute werden wir total geprüft", sagte Trainer Lieberknecht nach der Partie bei "Magenta Sport".

Und der Coach führte weiter aus: "Es ist möglich, das 4:1 zu machen. Wenn du dann ein Gegentor kriegst, wird es natürlich nochmal spannend. München hat alles in die Waagschale geworfen, wir aber auch. Was mir heute total wichtig war, dass wir eine kämpferische Haltung an den Tag legen." Stürmer Vincent Vermeij, der ein Tor erzielte und einen weiteren Treffer vorbereitet, fügte an: "Wir haben gesagt, wir müssen aggressiv starten, das haben wir in der ersten Hälfte gut gemacht. In der zweiten Hälfte hatte man das Gefühl, dass wir keine Energie mehr haben. Das Spiel müssen wir eigentlich 4:0 oder 4:1 gewinnen, aber wir machen die Chancen nicht. Am Ende wird es eng, wir haben es uns selbst schwergemacht."

"Haben einen extrem harten Weg"

Doch unter dem Strich reichte es zum achten Dreier vor heimischem Publikum. Die Zebras haben aktuell vier Punkte Vorsprung auf den Zweiten Ingolstadt. Einen Spieltag vor Ende der Vorrunde ist klar, die Duisburger sind Herbstmeister. Zehn von elf Herbstmeistern in der 3. Liga sind bisher aufgestiegen. Klingt gut für den MSV. "Wir haben bis hierhin einen extrem harten Weg", bremste Lieberknecht. "Wir merken auch, welche Intensität die 3. Liga hat. Wir haben, glaube ich, mit acht oder zehn anderen Mannschaft einen ganz großen Traum, den man sich erfüllen möchte."

Natürlich ist der Traum der direkte Wiederaufstieg. Um das zu schaffen, sind die Duisburger auf dem richtigen Weg. "Mit dem großen Umbruch, den wir hatten, ist es keine Normalität, die wir momentan spüren. Was die Dauer angeht, wird es ein ganz harter Weg werden. Aber wir freuen uns natürlich über die Momentaufnahme", sagte der Coach abschließend.

mst