3. Liga

Duisburgs Torsten Lieberknecht kritisch: "Das war Schlafwagenfußball"

Duisburg mit schwachem Aufritt gegen Uerdingen

Lieberknecht kritisch: "Das war Schlafwagenfußball"

War nicht zufrieden mit dem Auftritt seines Teams: Duisburgs Coach Torsten Lieberknecht.

War nicht zufrieden mit dem Auftritt seines Teams: Duisburgs Coach Torsten Lieberknecht. imago images

"Ich habe nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen", zeigte sich Lieberknecht nach der Partie offen und ehrlich bei "Magenta Sport" und führte weiter aus: "Wir haben versucht frische Leute zu bringen, da muss man sagen, das war kein guter Schachzug, diese Rotation in der Form zu vollziehen. Gerade in der ersten Hälfte war das Schlafwagenfußball, wir haben kein gutes Passspiel gehabt. Es war heute wenig da, das muss man definitiv sagen."

Der Trainer muss derzeit einen Spagat vollbringen. Zwar will der 47-Jährige die Folgen des vereinsinternen Lockdowns im Zuge von vier Corona-Fällen nicht als Ausrede nehmen, doch ist die fehlende Frische im Kader ein zentrales Problem, das war auch gegen die Krefelder klar zu erkennen. "Wir haben unseren klaren Plan, wie wir Fußball spielen wollen. Heute hast du das nur in wenigen Situationen gesehen. Es war ein gebrauchter Tag, vieles hat heute nicht gegriffen", haderte Lieberknecht und sagte deutlich: "Wir werden einiges überdenken. Einige Jungs haben heute die Chance gehabt und diese nicht genutzt."

Trainersteckbrief Lieberknecht
Lieberknecht

Lieberknecht Torsten

Der Coach hofft nun auf eine normale Trainingswoche und die Rückkehr angeschlagener Spieler. Mirnes Pepic und Dominic Volkmer, zuletzt mit muskulären Problemen außen vor, sollen wieder ins Training einsteigen. Allerdings nimmt die Not im offensiven Mittelfeld zu. Leroy-Jacques Mickels hat sich mit einer Oberschenkelverletzung langfristig abgemeldet. Dazu kommen mit Ahmet Engin und Moritz Stoppelkamp noch zwei weitere Offensivspieler, die länger auf Eis liegen.

mst/dr

Die Trainer in der 3. Liga