Regionalliga

Lichtenberg muss umziehen ins BAK-Stadion

47er beenden Sieglosserie dank Keeper Wollert

Lichtenberg muss umziehen ins BAK-Stadion

Held des Tages: Niklas Wollert.

Held des Tages: Niklas Wollert. imago images

Frenetisch wurde Torhüter Niklas Wollert gefeiert, nachdem der 24-Jährige in der letzten Aktion des Spiels weit in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit den zweiten Strafstoß von Tugay Uzan prächtig parierte (90.+5). Damit sicherte der Keeper dem personell geschwächten Aufsteiger endlich mal wieder einen Dreier - der letzte liegt gut zwei Monate zurück (5:1 gegen Wacker Nordhausen am 24. August).

Umgekehrt beendeten die 47er damit eine Serie der VSG Altglienicke, die zuvor fünfmal gewonnen und sich oben festgesetzt hatte. "Wir sind in keiner Phase ins Spiel gekommen und konnten nicht annähernd an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen", haderte Altglienickes Trainer Karsten Heine, betonte aber auch: "Es ist klar, dass wir hier nicht durchmarschieren und irgendwann mal wieder eine Niederlage kommt."

Für Lichtenberg war es das letzte Spiel des Jahres 2019 in der heimischen Arena "Hans Zoschke". Wegen Baumaßnahmen rund um die Heimspielstätte des Liganeulings, um Auflagen des Nordostdeutschen Fußballverbandes zu erfüllen, werden die kommenden Heimspiele gegen Erfurt, Cottbus sowie Auerbach im Poststadion, der Heimspielstätte des Lokalrivalen Berliner AK, austragen. In der Zwischenzeit erhält das altehrwürdige Zoschke-Stadion einen neuen Sicherheitszaun um den Gästeblock. "Ich hoffe und glaube, dass der echte Fan auch die kurze Reise in das Moabiter Stadion auf sich nehmen wird, schließlich sind in Erfurt und Cottbus auch zwei attraktive Gegner dabei", hofft der Sportliche Leiter Benjamin Plötz.

cfl/Martin Eisen