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Liberopoulos sagt Hellas adio

Griechenland: Frankfurts Stürmer tritt zurück

Liberopoulos sagt Hellas adio

Rücktritt: Nikos Liberopoulos spielt nicht mehr für Griechenland.

Rücktritt: Nikos Liberopoulos spielt nicht mehr für Griechenland. imago

Der 34-jährige gehörte dem 23-Mann-Aufgebot der Griechen bei den beiden WM-Qualifikationsspielen an, wurde aber von Nationaltrainer Otto Rehhagel trotz des Rückstands in der Schweiz nicht mal als Joker eingewechselt und in Moldawien (1:1) gar nicht berücksichtigt. Die Abschiedserklärung von Liberopoulos während der laufenden Qualifikation und kurz vor den entscheidenden beiden letzten Partien im Oktober und den noch möglichen Play-offs wurde von griechischen Medien als Seitenhieb und Kritik am deutschen Trainer verstanden.

Liberopoulos debütierte im Januar 1996 gegen Israel im griechischen Dress. Seit 2001, als Rehhagel auf der griechischen Trainerbank Platz nahm, wurde der Frankfurter trotz guter Leistungen in der Liga, nicht regelmäßig eingeladen und verpasste somit dem EM-Triumph 2004 der Hellenen in den Stadien Portugals. Erst seit Sommer 2005 setzte der 71-jährige einstige Bundesligatrainer auf den Stürmer, meist als Edeljoker. "Es ist Zeit, auf die Jüngeren mehr acht zu geben. Ich hätte gern eine aktivere Rolle im Team und habe gehofft, dass sich diesbezüglich etwas ändert", begründete schließlich er seinen Abschied.

Georgios Vavritsas