19:23 - 23. Spielminute

Tor 0:1
Ginter
Rechtsschuss
Freiburg

19:29 - 29. Spielminute

Gelbe Karte (Liberec)
Sackey
Liberec

19:41 - 41. Spielminute

Gelbe Karte (Liberec)
Kusnir
Liberec

19:48 - 45. + 3 Spielminute

Gelbe Karte (Freiburg)
Krmas
Freiburg

20:12 - 54. Spielminute

Gelbe Karte (Liberec)
Rabusic
Liberec

20:16 - 58. Spielminute

Spielerwechsel (Liberec)
Frydek
für Delarge
Liberec

20:19 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Freis
für Kerk
Freiburg

20:28 - 69. Spielminute

Gelbe Karte (Freiburg)
Fernandes
Freiburg

20:30 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Liberec)
Pimpara
für Kusnir
Liberec

20:31 - 73. Spielminute

Tor 0:2
Coquelin
Kopfball
Vorbereitung Günter
Freiburg

20:35 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Liberec)
Kalitvintsev
für Sural
Liberec

20:40 - 81. Spielminute

Tor 1:2
Rybalka
Rechtsschuss
Vorbereitung Pimpara
Liberec

20:47 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Albutat
für Ginter
Freiburg

20:50 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Höhn
für Lorenzoni
Freiburg

20:50 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte (Freiburg)
Coquelin
Freiburg

LIB

SCF

Europa League

Coquelin öffnet die Tür zur Zwischenrunde

Liberec: Kusnir am 6. Spieltag gesperrt

Coquelin öffnet die Tür zur Zwischenrunde

Wird von Pavel Krmas nach seinem 1:0 geherzt: Matthias Ginter.

Wird von Pavel Krmas nach seinem 1:0 geherzt: Matthias Ginter. picture alliance

Liberec-Trainer Jaroslav Silhavy nahm im Vergleich zum 1:1 in Sevilla am 4. Spieltag der Europa League zwei Änderungen vor: Kovar ersetzte im Tor Hrosso, zudem begann Kusnir statt Frydek.

Freiburgs Coach Christian Streich setzte im Vergleich zum 1:0-Sieg in Braunschweig in der Bundesliga einmal mehr auf Rotation und tauschte gleich fünfmal aus. Für den gesperrten Höfler rückte Ginter auf die Sechs. Weil auch Höhn auf der Bank Platz nahm, bildeten Krmas und Diagne die Innenverteidigung neu. Im Mittelfeld ersetzten Lorenzoni, Kerk und Coquelin Freis, Pilar und Mehmedi, der mit Knieproblemen kurzfristig passen musste.

Spieler des Spiels
SC Freiburg

Christian Günter Abwehr

2
Spielnote

Keine hochklassige Partie, die aber von der Spannung bis zum Schluss lebte.

3,5
Tore und Karten

0:1 Ginter (23', Rechtsschuss)

0:2 Coquelin (73', Kopfball, Günter)

1:2 Rybalka (81', Rechtsschuss, Pimpara)

Slovan Liberec
Liberec

Kovar5 - Kusnir4 , R. Kovac3, Kelic3, Fleisman3,5 - Sackey4 , Rybalka2,5 , Sural4 , Pavelka4, Delarge4 - Rabusic3,5

SC Freiburg
Freiburg

Baumann2,5 - Sorg4, Diagne3, Krmas3 , Günter2 - Ginter2,5 , Coquelin3 , Lorenzoni3,5 , Fernandes3,5 , Kerk3,5 - M. Hanke4,5

Schiedsrichter-Team

Martin Hansson Schweden

4,5
Spielinfo

Stadion

u Nisy

Zuschauer

8.800

Im Stadion u Nisy entwickelte sich von Beginn an eine ausgeglichene Partie. Beide Teams agierten aus gesicherter Defensive und ließen in Strafraumnähe kaum etwas zu. Und so dauerte es bis Mitte der ersten Hälfte, ehe Günter mit einer verunglückten Flanke, die sich beinahe ins rechte obere Toreck senkte, bis sie von Keeper Kovar entschärft wurde, die erste Chance der Partie eher zufällig hatte (22.).

Schema

Nach dem folgenden Eckball ging Freiburg prompt in Führung. Kovar ließ Kerks Hereingabe am Fünfmeterraum durch die Finger gleiten. Mit dem Rücken zur Torauslinie schaltete Ginter links im Strafraum sofort und hob den Ball mit Gefühl ins lange Toreck. Glück allerdings für den SCF, dass das schwedische Unparteiischen-Gespann den Treffer anerkannte (23.). Denn Krmas stieg am langen Pfosten aus Abseitsposition gegen zwei Abwehrspieler noch zum Kopfball hoch und griff damit aktiv ins Geschehen ein, auch wenn der Ball nur noch leicht abgefälscht wurde.

In der Folge erhöhte Liberec die Intensität. Schon in der 25. Minute bot sich Rybalka eine gute Chance zum Ausgleich, der den Ball in zentraler Position jedoch nicht voll traf, sodass Baumann sicher parierte. Aber Slovan beschäftigte die Breisgauer, die gerade auf der linken Abwehrseite des Öfteren Räume boten, nun häufiger. Doch zumeist vereitelten Günter & Co. die Abschlussversuche am und im Strafraum mit gutem Stellungsspiel gerade noch rechtzeitig. Pavelka vergab die einzige weitere klare Schusschance für die Tschechen vor der Pause deutlich (37.).

Rabusic und das doppelte Aluminium

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Slovan den Druck weiter und erspielte sich nun auch gute Torgelegenheiten. Einmal mehr nach Vorarbeit über die linke Freiburger Abwehrseite traf Rabusic mit einer Direktabnahme nur den rechten Pfosten (51.). Nur sieben Minuten später stand das Aluminium erneut Pate, um die SCF-Führung aufrecht zu erhalten. Diesmal bugsierte Rabusic den Ball - natürlich nach Hereingabe von rechts - mit seiner nicht voll erwischten Abnahme an den linken Außenpfosten (58.).

Sebastian Freis, Matthias Ginter, Francis Coquelin (v.li.)

Jubel nach dem zweiten Treffer: Schütze Francis Coquelin (re.). Getty Images

Die Streich-Elf sorgte in dieser Phase nur selten für Entlastung. Coquelin und Hanke vergaben zwei kleinere Kontergelegenheiten (54., 59.). Liberec blieb dran und sorgte immer wieder für Konfusion im Strafraum vor Baumann. Bis ein einziger gelungener Angriff plötzlich zum zweiten Treffer für den SCF führte! Günter tankte sich auf der linken Seite mit viel Engagement durch und fand mit seiner Flanke Coquelin, der aus kurzer Distanz einköpfte (73.).

Eine kurze Zeit lang wirkte Slovan danach angeschlagen, fing sich jedoch wieder und kam in der 81. Minute zum längst verdienten Treffer: Gegen die einen Moment lang auf dem falschen Fuß erwischte Freiburger Deckung verlängerte der eingewechselte Pimpara eine Flanke genau zum völlig alleingelassenen Rybalka, der aus kurzer Distanz vollendete (81.). Der Startschuss für eine hochspannende Schlussphase inklusive fünfminütiger Nachspielzeit, in der Liberec am Ende sogar mit Keeper Kovar angriff. Doch weil Rabusic und Kovac die letzten Chancen liegen ließen (90.+2, 90.+3), während auf der Gegenseite Hanke auf das kurzzeitig leere Tore einen Tick zu schwach schoss (90.+3), blieb es beim knappen 2:1 für Freiburg. Somit steht der Streich-Elf nun die Tür zur Zwischenrunde wieder offen.

In der tschechischen Liga trifft Liberec am Montag (18 Uhr) auswärts auf Slavia Prag, Freiburg ist am Sonntag (17.30 Uhr) bei Borussia Mönchengladbach wieder im Einsatz. In der Europa League bestreitet Liberec seine letzte Gruppenpartie am 12. Dezember (21.05 Uhr) bei Estoril Praia, Freiburg empfängt zeitgleich den FC Sevilla.

Bilder zur Partie Slovan Liberec - SC Freiburg