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Lewandowski will bei WM mit Kapitänsbinde ein Zeichen setzen

Shevchenko übergibt Armbinde in ukrainischen Landesfarben

Lewandowski will bei WM mit Kapitänsbinde ein Zeichen setzen

Legenden unter sich: Andriy Shevchenkov legte Robert Lewandowski die Kapitänsbinde um.

Legenden unter sich: Andriy Shevchenkov legte Robert Lewandowski die Kapitänsbinde um. IMAGO/Newspix

Die Armbinde bekam der frühere Bayern-Profi am Dienstag bei einem Treffen im Nationalstadion in Warschau von der ukrainischen Legende Andriy Shevchenko überreicht. "Danke dir, Andriy. Es war ein Vergnügen, dich zu treffen! Es wird mir eine Ehre sein, diese Kapitänsbinde in den Landesfarben der Ukraine bei der Weltmeisterschaft zu tragen", schrieb der Stürmer des FC Barcelona auf Instagram und postete dazu ein Bild von sich und Shevchenko.

Polen spielt bei der WM in Katar vom 20. November bis 18. Dezember in der Gruppe C gegen Argentinien, Saudi-Arabien und Mexiko. Die Ukrainer konnten sich nicht qualifizieren und scheiterten in den Play-offs knapp an Wales (0:1).

Lewandowski hatte schon zuvor seine volle Unterstützung mit der Ukraine, die sich seit dem 24. Februar gegen einen russischen Angriffskrieg zur Wehr setzt, zum Ausdruck gebracht. Der Torjäger und seine polnischen Nationalmannschafts-Kollegen hatten öffentlich erklärt, in den Play-offs zur WM am 24. März nicht wie angesetzt gegen Russland antreten zu wollen. Polen qualifizierte sich schließlich durch einen 2:0-Erfolg gegen Schweden für das Turnier.

"Wir können nicht so tun, als sei nichts passiert", hatte Lewandowski damals gesagt. Kurze Zeit später wurde die russische Nationalmannschaft von allen internationalen Wettbewerben des Weltverbandes FIFA ausgeschlossen. Am Dienstag gab die UEFA bekannt, dass Russland nicht an der Auslosung der Qualifikation zur EM 2024 in Deutschland teilnehmen wird.

tru, dpa

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