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Lewandowski und Mbappé warnen vor verkürztem WM-Rhythmus

Bayern-Torjäger spricht sich gegen FIFA-Idee aus

Lewandowski und Mbappé warnen vor verkürztem WM-Rhythmus

Robert Lewandowski (li.) und Kylian Mbappé am Montag in Dubai.

Robert Lewandowski (li.) und Kylian Mbappé am Montag in Dubai. imago images/LaPresse

"Ich bin kein Fan", sagte Bayern-Torjäger Robert Lewandowski in Dubai, wo die Globe Soccer Awards vergeben wurden. "Wir haben schon jetzt jedes Jahr so viele Spiele, so viele harte Wochen - nicht nur die Spiele selbst, sondern auch die vielen Wochen der Vorbereitung."

Wolle man den Fans etwas Besonderes bieten, "das die Routine durchbricht", seien Pausen unabdingbar. Bei einer WM alle zwei Jahre würde das Niveau sinken, warnte Lewandowski: "Das ist physisch und psychisch unmöglich."

Mbappé: "Ich stimme Robert zu"

Auch Kylian Mbappé sieht die FIFA-Pläne kritisch. Die WM sei derzeit "einzigartig", würde bei einem kürzen Rhythmus aber zu einem "normalen Wettbewerb" werden, so der Angreifer von Paris St. Germain.

"Ich stimme Robert zu: Wir haben schon jetzt 60 Spiele pro Jahr und viele Wettbewerbe. Wir spielen gerne, aber wenn es zu viel ist, ist es zu viel." Wer Qualität wolle, müsse "den Spielern Pausen ermöglichen", findet auch Mbappé.

Während Infantino viele kleine FIFA-Mitgliedsverbände auf seiner Seite wissen dürfte, haben sich die UEFA und die südamerikanische CONMEBOL klar gegen die Idee einer häufigeren WM-Austragung positioniert - und rund um die Nations League stattdessen eine Art Gegenplan geschmiedet.

jpe

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