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Lewandowski kann doch noch FIFA-Weltfußballer 2020 werden

FIFA vergibt Auszeichnungen am 17. Dezember

Lewandowski kann doch noch Weltfußballer 2020 werden

Im Dezember erstmals Weltfußballer? Robert Lewandowski.

Im Dezember erstmals Weltfußballer? Robert Lewandowski. imago images

Als das französische Magazin "France Football" die diesjährige Vergabe des "Ballon d'Or" abgesagt hatte, hatte sich Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge sogar an den FIFA-Präsidenten gewandt. Umstimmen ließ sich "France Football" zwar auch durch Gianni Infantino nicht - doch Weltfußballer kann Robert Lewandowski jetzt trotzdem noch werden.

Am 17. Dezember kürt der Weltverband den FIFA-Weltfußballer, den er seit 2016 wieder getrennt von "France Football" vergibt. Nachdem die ursprünglich für den 21. September in Mailand geplante Zeremonie angesichts der Corona-Pandemie abgesagt worden war, hatte Unklarheit geherrscht, ob die FIFA ihre "The Best"-Awards dieses Jahr überhaupt vergeben würde. Dass es so kommen würde, hatte Rummenigge bereits im kicker-Interview vom 17. August durchblicken lassen. "Laut Aussage des Präsidenten der FIFA soll diese Auszeichnung stattfinden. Gianni Infantino hat mir gesagt, dass der Award für den besten Spieler, die beste Spielerin und den besten Trainer verliehen werden soll", so der Vorstandsboss der Bayern im Sommer.

Blumige Worte der FIFA

Am Freitag kündigte sie mit blumigen Worten eine virtuelle Preisverleihung an. "Nach der Wiederaufnahme des Fußballbetriebs dank viel Arbeit und Solidarität im Sport hat der Fußball vielen Sicherheit und Freude geschenkt, wie es sie sonst in dieser Zeit kaum gibt. Gerade deshalb muss die FIFA solche Leistungen auch in diesem außerordentlichen Jahr ehren", heißt es in der Mitteilung.

Vergeben werden am 17. Dezember insgesamt elf Preise: Weltfußballer und -Weltfußballerin, Welttrainer bei den Frauen und Männern, Welttorhüter und Welttorhüterin, Weltauswahl bei den Frauen und Männern, der Fairplay-Preis, der Puskas-Award für das schönste Tor sowie der Fanpreis.

Bis zum 9. Dezember wird abgestimmt

Über die wichtigsten Auszeichnungen stimmen vom 25. November bis zum 9. Dezember erneut die Spielführer und Trainer der Nationalmannschaften aus aller Welt, die Fans via Online-Voting sowie über 200 ausgewählte Medienvertreter ab. Anders als im Vorjahr gilt das diesmal auch für die Wahl zum Welttorhüter bzw. zur Welttorhüterin.

Im Vorjahr hatten sich bei den Spielern Lionel Messi und Megan Rapinoe, bei den Trainern Jürgen Klopp und Jill Ellis, bei den Keepern Alisson und Sari van Veenendaal durchgesetzt. Diesmal darf sich Lewandowski Hoffnungen machen, erstmals Weltfußballer zu werden. Der Bayern-Torjäger war im Oktober bereits zu Europas Fußballer des Jahres gekürt worden.

jpe

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