15:52 - 23. Spielminute

Spielerwechsel (Bayern)
Santa Cruz
für Paulo Sergio
Bayern

16:10 - 41. Spielminute

Gelbe Karte (Bayern)
Jeremies
Bayern

16:31 - 49. Spielminute

Gelbe Karte (Leverkusen)
Ballack
Leverkusen

16:33 - 50. Spielminute

Gelbe Karte (Bayern)
Linke
Bayern

16:44 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Brdaric
für Reeb
Leverkusen

16:44 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Bayern)
Salihamidzic
für Zickler
Bayern

16:45 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Bayern)
Sforza
für Kuffour
Bayern

17:10 - 87. Spielminute

Tor 0:1
Santa Cruz
Kopfball
Vorbereitung Effenberg
Bayern

LEV

FCB

Bundesliga

32. Spieltag, Bayer Leverkusen - Bayern München 0:1 (0:0)

Santa Cruz lässt weiter träumen

Bayer Leverkusen trat im Vergleich zum jüngsten 1:0-Sieg in Kaiserslautern mit nur einer Veränderung in der Startformation an: Für Schneider rückte der zuletzt verletzte Ballack wieder ins Mittelfeld. Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld stellte nach dem grandiosen 1:0 in Madrid in der Champions-League um: Für Salihamidzic, Scholl und Elber stürmten Zickler, Jancker und Sergio von Beginn an. Abwehr und Mittelfeld blieben gleich.


Der 32. Spieltag auf einen Blick


Spieler des Spiels
Bayer 04 Leverkusen

Lucio Abwehr

1,5
Spielnote

3
Tore und Karten

0:1 Santa Cruz (87', Kopfball, Effenberg)

Bayer 04 Leverkusen
Leverkusen

Matysek 4 - R. Kovac 2,5, Lucio 1,5, Nowotny 3 - Placente 3, Ramelow 3, Reeb 5 , Ballack 5 , Zé Roberto 3,5 - Neuville 5, Kirsten 4,5

Bayern München
Bayern

Kahn 2 - Kuffour 2,5 , Andersson 2,5, Linke 2 - Sagnol 2, Jeremies 3 , Lizarazu 3, Effenberg 4, Paulo Sergio , Zickler 5 - Jancker 4

Schiedsrichter-Team
Bernd Heynemann

Bernd Heynemann Magdeburg

4
Spielinfo

Stadion

BayArena

Zuschauer

22.500 (ausverkauft)

Blitzstart der Leverkusener: Bereits in der dritten Minute spielt Ramelow steil auf Kirsten, der zentral im Strafraum völlig frei vor Kahn auftaucht, allerdings reagiert der sich in blendender Verfassung befindliche Bayern-Keeper einmal mehr glänzend in der Eins-gegen-Eins-Situation. In der Folge entwickelte sich eine hitzige, temporeiche Partie, wobei mit zunehmender Spieldauer Bayer Leverkusen mehr und mehr das Heft in die Hand nahm. Die Bayern standen, wie schon gegen Madrid, weit zurückgezogen, konzentrierten sich einzig und alleine auf die Defensive. Ein Offensivspiel fand spätestens ab der 25. Minute nicht mehr statt. Auch Effenberg agierte nicht als Spielmacher, sondern als Zerstörer im defensiven Mittelfeld. Jancker war im Grunde einzige Spitze. Zickler und Sergio, der nach einem Zweikampf mit Placente verletzt gegen Santa Cruz ausgewechselt wurde, arbeiteten mehr nach hinten als zu stürmen. Leverkusen war wacher, aggressiver und zweikampfstärker, konnte sich aber mangels Ideenreichtum gegen die dichtgestaffelte Bayern-Abwehr nicht entscheidend in Szene setzen, so dass die erste Hälfte ohne weitere Höhepunkte blieb. Nach dem Seitenwechsel verschoben die Bayern die Defensiv-Reihe weiter nach vorne und agierten selbst beherzter. In der 54. Minute dann folgende Situation: Effenberg-Ecke von rechts, Linke setzt sich im Kopfball-Duell gegen zwei Leverkusener durch, Kuffour köpft aus drei Metern an die Latte. Die Werks-Kicker antworteten nur sechs Minuten später in der nun offenen Partie: Zé Roberto flankte von links, Ballack kam aus fünf Metern frei zum Kopfball, zielte jedoch ganz knapp links vorbei. Beide Teams spielten mutig, offensiv, die Abwehrreihen standen aber konzentriert wie resolut. Viele kleine Fouls unterbrachen häufig den Spielfluss. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass sie unbedingt alle drei Punkte wollten, doch das entscheidende Überraschungsmoment wollte sich hüben wie drüben nicht einstellen. Nowotny und Ramelow probierten's mit Distanzschüssen, doch Kahn war stets auf dem Posten. Als alles auf ein Remis hindeutete, brachte Effenberg eine Ecke von rechts auf den Elfmeterpunkt, dort stieg Santa Cruz hoch und köpfte nicht unhaltbar für Matysek ins rechte obere Eck (87.). Ein Bayern-Sieg in zuletzt typischer Manier: Ergonomisch, hinten diszipliniert und vorne trifft schon irgendwer irgendwann. Leverkusen schlug sich wacker, letzten Endes fehlten aber die Ideen, um gegen die konzentrierte Bayern-Abwehr zu zählbarem Erfolg zu kommen. Bayern darf weiter von der Meisterschaft träumen, Leverkusen ist aus dem Rennen.

Analyse mit Noten folgt am Sonntagabend