Frauen

Kampf um Stammplätze: Leupolz "macht sich nicht verrückt"

Kampf um die Stammplätze bei der Frauen-Nationalmannschaft

Leupolz: "Ich mache mich nicht verrückt"

Will bei der EM auf dem Platz stehen: Melanie Leupolz.

Will bei der EM auf dem Platz stehen: Melanie Leupolz. imago images/foto2press

Viel rotieren will die Bundestrainerin nicht mehr vor der EM. Die Spielerinnen gehen damit - zumindest nach außen - relativ gelassen um. "Konkurrenzkampf ist für uns nicht unbekannt. Den haben wir im Verein und hier bei der Nationalmannschaft. Es ist wichtig, dass man sich auf sich selbst konzentriert und nicht ablenken lässt", erzählt Verteidigerin Kathrin Hendrich vor dem WM-Qualifikationsspiel am Freitag (16 Uhr) in Braunschweig gegen die Türkei. "Am Ende muss aber die Trainerin entscheiden, wen sie aufstellt", meint die Wolfsburgerin.

Wir sind im Mittelfeld sehr gut aufgestellt, der Konkurrenzkampf ist sehr groß.

Melanie Leupolz

"Bis zum Turnier ist es ja noch etwas hin, daher mache ich mich nicht verrückt", erklärt Melanie Leupolz, die zwar zuletzt beim 7:0-Erfolg in Essen gegen Israel durchspielen durfte, in den Partien davor jedoch wenig Spielzeit bekam. "Wir sind im Mittelfeld sehr gut aufgestellt, der Konkurrenzkampf ist sehr groß. Aber ich bin gelassen und versuche, im Training und Spiel mein Bestes zu geben", erklärt die 27-Jährige, die seit 2020 beim englischen Meister FC Chelsea unter Vertrag steht und schon 73 Länderspiele (12 Tore) absolviert hat. Und damit zu den Routiniers im DFB-Team gehört.

Am Freitag gegen "sehr motivierte Türkinnen"

Für die Partie am Freitag erwartet Leupolz "sehr motivierte und spielstarke Türkinnen mit viel Tempo und guter Technik. Wir müssen gut vorbereitet sein". Trotzdem dürfte nur die Höhe des Sieges noch fraglich sein. Aber: "Auch die Gegner in der WM-Qualifikation müssen wir ernst nehmen", betont Hendrich.

Gunnar Meggers

FE:male #02 - Martina Voss-Tecklenburg
26. November 202101:05:09 Stunden

FE:male #02 - Martina Voss-Tecklenburg

Was der Männerfußball sich bei den Frauen abgucken kann und warum der DFB sich bemühen sollte eine Frau für das Amt des DFB-Präsidenten zu finden, darüber spricht die Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg mit uns. Außerdem nimmt sie das Öffentlich-rechtliche Fernsehen in die Pflicht, offenbart ihre Leidenschaft, Gedichte zu schreiben, und erklärt, wie das Aufwachsen mit 7 Personen in einer Mietwohnung funktioniert. Mit Blick auf die EM 2022 in England erwartet sie, dass Rekorde gebrochen werden und der Frauenfußball im Mutterland des Fußballs stimmungsmäßig das Beste zeigen wird, was wir je gesehen haben.

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