3. Liga

Duisburgs Trainer Gino Lettieri zeigt sich nach dem 1:2 frustriert

Zebras verpatzen Auftakt zur geplanten Aufholjagd

Lettieri frustriert: "Ich habe nicht ganz verstanden, warum wir so passiv waren"

Gino Lettieri ist im November 2020 zum MSV Duisburg zurückgekehrt.

Gino Lettieri ist im November 2020 zum MSV Duisburg zurückgekehrt. imago images

Es sollte der erste Schritt aus dem Tabellenkeller sein, der Auftakt einer kleiner Aufholjagd. Und tatsächlich hatte der MSV im Gastspiel beim favorisierten FCI gut in die Partie gefunden. Schon nach vier Minuten lag der Revierklub in Führung. Die Freude über Ahmet Engins Tor - sein viertes in der laufenden Saison - hielt aber nicht lange an. "Ich habe nicht ganz verstanden, warum wir so passiv waren", blickte Lettieri nach dem Spiel auf die Phase nach dem 1:0 zurück. "Wir wollten hier mit Power auftreten und die Ingolstädter schneller und früher stören."

Das allerdings gelang seinem Team nicht. Stattdessen drehten die Schanzer auf - und durch zwei Tore das Spiel. Da passte es ins Bild, dass die Defensive des MSV sowohl beim Treffer von Dennis Eckert Ayensa als auch beim Rückstand durch Thomas Keller ein schwaches Bild abgab. "Zwei Tore, die eigentlich geschenkt waren", hatte Lettieri gesehen. "In der Halbzeit habe ich mit der Mannschaft nochmal gesprochen und erklärt, dass es so nicht geht. Sie haben es in der zweiten Hälfte besser gemacht, aber dann war es zu spät. Wir sind nicht mehr ins Spiel reingekommen."

Spielersteckbrief Fleckstein
Fleckstein

Fleckstein Tobias

Spielersteckbrief M. Jansen
M. Jansen

Jansen Max

Spielersteckbrief Kamavuaka
Kamavuaka

Kamavuaka Wilson

Spielersteckbrief Krempicki
Krempicki

Krempicki Connor

Lettieri muss improvisieren

Aus dem Schritt Richtung Nicht-Abstiegszone wurde so ein weiterer Tiefschlag, durch den der ehemalige Bundesligist am Tabellenende der 3. Liga festklebt. Und die Hoffnungen vor dem erneuten Anlauf am kommenden Sonntag gegen den SV Meppen sind angesichts der Personallage nicht größer geworden - speziell im zentralen Mittelfeld war Lettieri zur Improvisation gezwungen. Weil mit Max Jansen und Wilson Kamavuaka zwei Akteure verletzt fehlten und Connor Krempicki für die Partie in Ingolstadt noch nicht fit genug war, musste Innenverteidiger Tobias Fleckstein kurzerhand im defensiven Mittelfeld aushelfen. Dass der 21-Jährige seine Aufgabe solide löste (kicker-Note 4) konnte aber nichts am enttäuschenden Resultat ändern.

pau/DR

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