Int. Fußball

Lenglet-Transfer: FC Sevilla muss AS Nancy 3,7 Millionen überweisen

CAS-Urteil beendet jahrelangen Rechtsstreit

Lenglet-Transfer: Sevilla muss Nancy 3,7 Millionen Euro überweisen

Barcelonas Clement Lenglet war der Zankapfel zwischen dem FC Sevilla und AS Nancy.

Barcelonas Clement Lenglet war der Zankapfel zwischen dem FC Sevilla und AS Nancy. picture alliance

Lenglet war im Januar 2017 für fünf Millionen Euro von Nancy nach Sevilla gewchselt. Nach eineinhalb Jahren zog es den französischen Nationalverteidiger dann wieder weiter. Barça zog die Ausstiegsklausel über 35,9 Millionen Euro und sicherte sich die Dienste Lenglets bis 2023. Die Ausstiegsklausel für Lenglet erhöhte sich kräftig, die Katalanen schrieben eine Summe von 300 Millionen Euro für einen frühzeitigen Weiterverkauf fest.

Sevilla aber weigerte sich, Nancy den zustehenden Betrag des Kapitalgewinns zu zahlen. Denn beim Kauf Lenglets durch den FC Sevilla im Winter 2016/17 hatte Nancy ausgehandelt, bei einem möglichen Weiterverkauf des Innenverteidigers zwölf Prozent des Gewinns von den Andalusiern zu erhalten. Sevilla dagegen pochte auf seiner Auffassung, "dass der Spieler nicht transferiert, sondern durch den Mechanismus einer nach spanischem Recht in seinen Vertrag aufgenommenen Freigabeklausel freigestellt worden sei". So formuliert es der französische Zweitligist auf seiner Website.

Am Mittwoch beendete nun der CAS den jahrelangen Rechtsstreit, indem er Nancy 3,7 Millionen Euro aus dem Transfer Lenglets nach Barcelona zusprach. Sevilla hat nun 45 Tage Zeit, den Betrag zu überweisen.

jer