Bundesliga

Leitl: "Wir müssen in Schlagdistanz bleiben"

Neuzugänge machen Mut

Leitl: "Wir müssen in Schlagdistanz bleiben"

Sieht die positive Entwicklung seiner Mannschaft: Stefan Leitl. 

Sieht die positive Entwicklung seiner Mannschaft: Stefan Leitl.  Getty Images

Vier Niederlagen in Serie, aber keineswegs niedergeschlagen: Die SpVgg ist Ende September nicht mehr zu vergleichen mit jener aus dem August. Stabiler ist sie geworden, routinierter durch die späten Neuzugänge und robuster. Das Problem: In Punkten hat sich dies bislang nicht niedergeschlagen. Die nächste Chance bietet sich am Freitagabend beim 1. FC Köln, zum ersten Mal überhaupt gibt es dieses Duell in der Bundesliga. In der 2. Liga gehörten die Kölner zuletzt nicht zu den Lieblingsgegnern der Franken, vier Remis und zwei Niederlagen gab es in den vergangenen sechs Vergleichen.

Neuzugänge bringen frischen Wind

Einfach wird diese Auswärtspartie nicht, Trainer Stefan Leitl spricht von seinem Kollegen Steffen Baumgart und der von ihm eingeleiteten Entwicklung in Köln in den höchsten Tönen. Auf die Abwehr wird erneut viel Arbeit zukommen. Energie, die zuletzt im Spiel nach vorne dann fehlte. Die spannende Frage lautet daher, ob, und wenn ja, wann es Leitls Team einmal gelingt, defensiv stabil zu stehen und dennoch gefährlich nach vorne zu spielen. Mut machen die Leistungen einzelner Spieler, vor allem der späten Neuzugänge. Jeremy Dudziak hat sich akklimatisiert und gibt dem Spiel wichtige Impulse, wenn auch noch nicht konstant über 90 Minuten. Nick Viergever und Jetro Willems helfen der Defensive mit ihrer Routine und Robustheit. Und Cedric Itten deutete mit seinem Treffer gegen die Bayern an, dass er der gesuchte Torjäger sein könnte. Sebastian Griesbeck ist ein kampfstarker Sechser, blieb bei seinen Einsätzen aber nicht fehlerfrei.

Wir haben uns Woche für Woche gesteigert, bleiben positiv und haben Vertrauen.

Stefan Leitl

"Die Leistung stimmt", sagt Leitl, "das muss in die Köpfe rein." Der Glaube sei vorhanden, das sei deutlich. "Wir haben uns Woche für Woche gesteigert, bleiben positiv und haben Vertrauen." Doch nur Punkte bringen am Ende Selbstvertrauen, ein Erfolgserlebnis muss bald her. Leitl weiß das und fordert: "Wir müssen in Schlagdistanz zu den Nichtabstiegsplätzen bleiben." Dafür wäre zumindest ein Teilerfolg in Köln ein guter Anfang.

Frank Linkesch

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