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HSV - Leistner nach Aussprache mit dem Fan: "Die Sache ist aus der Welt"

HSV: Boldt heißt den Vorfall von Dresden nicht gut

Leistner nach Aussprache mit dem Fan: "Die Sache ist aus der Welt"

Toni Leistner

Toni Leistner konfrontierte nach dem Pokalaus des HSV in Dresden einen Dynamo-Fan auf der Tribüne. imago images

"Wir haben die Aktion am Abend in Dresden aufgearbeitet, uns die vorhandenen Videosequenzen angeschaut und uns auch die Berichte der Augen- und Ohrenzeugen zukommen lassen. Toni selbst ist nach seinem Social-Media-Post auf uns und auf das Team zugekommen und hat sich in aller Form für sein Verhalten entschuldigt. Wir haben ihm sehr deutlich mitgeteilt, dass wir den Vorfall nicht tolerieren, gutheißen, dass wir einen internen Umgang damit finden müssen und werden.

Wir haben ihm aber auch versichert, dass er aufgrund seiner Handlung jetzt nicht von uns fallengelassen oder an den Pranger gestellt wird. Wir sollten und müssen uns parallel zur internen Vorgehensweise vor allem auch mit den Umständen beschäftigen und aktiv daran arbeiten, dass solche Vorfälle vermieden werden. Das Niveau der Kommentare, die sich Toni aus dem Block anhören musste, ist unsäglich und leider keine Ausnahme mehr.

Gegen solch drastische Beschimpfungen, ob beleidigend, homophob oder rassistisch, müssen wir im Fußball und auch in der Gesellschaft vorgehen. Ich bin sehr froh, dass der Großteil der Dresdner Fans und auch der Klub selbst eine vernünftige und sachliche Einschätzung der Gesamtlage vorgenommen haben und dies auch kommunizieren."

Leistner nimmt Kontakt mit dem Fan auf

Am Abend erklärte sich Leistner nochmals in den Sozialen Medien. Via Instagram-Story ließ er wissen, dass er mit dem Dresden-Fan Kontakt hatte. "Wir haben telefoniert und die Sache untereinander geklärt. Er hat genau wie ich seinen Fehler eingesehen", so Leistner. "Ich nehme seine Entschuldigung an, zwischen uns ist die damit aus der Welt."

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