Champions League

RB Leipzigs "Mission Finale": Kampls "Super-Gefühl" vor Atletico

Erinnerungen an Atletico und Oblak

Leipzigs "Mission Finale": Kampl hat ein "Super-Gefühl"

Schied 2017 mit Leverkusen gegen Atletico aus: Kevin Kampl.

Schied 2017 mit Leverkusen gegen Atletico aus: Kevin Kampl. imago images

Erst eine lockere Trainingseinheit im Stadion von Praia Estoril, dann ein Bad im Hotelpool und ein Spaziergang am nahegelegenen Strand: Die Profis von RB Leipzig ließen es am Sonntag, ihrem ersten Arbeitstag in Portugal, ruhig angehen. "Durch den Umzug merkt man, dass es Richtung Spiel geht, dass es nicht mehr so lange bis dahin ist", sagte Mittelfeld-Routinier Kevin Kampl mit Blick aufs Viertelfinale am Donnerstag gegen Atletico Madrid (21 Uhr, LIVE! bei kicker).

"Uns ist ganz klar bewusst, dass wir die Qualität haben, um Atletico zu schlagen"

Gegen den Endspiel-Teilnehmer von 2016 und 2014 (beide Male an Real Madrid gescheitert) sind die erstmals im Viertelfinale stehenden Leipziger zwar ihrer klaren Außenseiterrolle bewusst. Doch wie groß dennoch der Optimismus ist, verriet allein schon die mit einem "Missao Final" (ein Wortspiel aus "Mission Finale" und "finale Mission") versehene Werbebande, vor der Kampl am Sonntag bei der virtuellen Medienrunde Platz nahm. Dieser Slogan ist auch der Hashtag, unter dem die Leipziger aus Portugal ihre sozialen Kanäle bespielen.

"Ich habe ein Super-Gefühl", befeuerte der Slowene die zuversichtliche Grundhaltung im Leipziger Tross: "Uns ist ganz klar bewusst, dass wir die Qualität haben, um Atletico schlagen zu können."

Kampls Erinnerungen an Atletico: "Sehr laut, oft gestikulierend"

Kampl hat allerdings bereits schlechte Erfahrungen gegen Atletico Madrid gesammelt. Im Achtelfinale 2017 schied er mit Bayer Leverkusen nach einem 2:4 in Spanien und einem Heim-0:0 aus. "Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, im Hinspiel machten wir einfach zu viele Fehler", sagte er rückblickend: "Es ist eine Mannschaft, die defensiv brutal gut steht. Doch wenn sie den Ball haben, spielen sie gut und schnell nach vorn." Auch sei der Kontrahent auf dem Platz "sehr laut, oft gestikulierend", so Kampls Anmerkung: "Aber ich bin mir sicher, dass wir am Donnerstag topvorbereitet in das Spiel gehen werden."

Dass Atletico in der abgeschlossenen Meisterschaft als Tabellendritter die zweitwenigsten Gegentore (hinter Meister Real) hatte, lag auch an Keeper Jan Oblak. Ihn kennt Kampl aus gemeinsamen Zeiten in der slowenischen Nationalmannschaft. "Er hat einen grandiosen Weg gemacht und gehört zu den drei besten Torhütern der Welt", so sein Urteil: "Und er ist charakterlich ein toller Typ."

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Oliver Hartmann

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