Bundesliga

Leipzig und Werner: Mündlich über Rückkehr geeinigt

Tedesco ist auch so von seinem Kader überzeugt

Leipzig und Werner: Mündlich über Rückkehr geeinigt

Auf dem Sprung zurück nach Leipzig? Timo Werner.

Auf dem Sprung zurück nach Leipzig? Timo Werner. IMAGO/Icon Sportswire

Am Sonntag berichtete "Sky", dass eine Einigung über einen Transfer von Timo Werner mit dem FC Chelsea bereits in der kommenden Woche erfolgen soll. Der kicker weiß, dass sich die beteiligten Parteien in den Transferverhandlungen mittlerweile mündlich geeinigt haben. Dass die Sachsen ihren ehemaligen Top-Stürmer zurückholen wollen, ist kein Geheimnis. Nur war nicht klar, ob Chelsea den 26-Jährigen auch ziehen lassen würde.

Die Bild berichtet, dass der Deal bereits ausgehandelt sei, es gehe nur noch darum, ob der Vertrag über vier oder fünf Jahre laufen solle. Als Ablöse stehen bis zu 20 Millionen Euro plus Boni im Raum.

Am Samstag fehlte Werner im Kader der Blues beim Saisonauftakt gegen Everton (1:0) - offiziell verletzungsbedingt. 2020 kam Werner für 55 Millionen Euro und mit der Empfehlung von 95 Toren aus 159 Pflichtspielen für RB an die Stamford Bridge. Nach ordentlicher erster Saison (36 Spiele, 6 Tore) lief es für Werner in London aber zusehends schlechter, zuletzt blieb ihm häufig nurmehr die Reservistenrolle, sodass ein Wechsel für ihn immer attraktiver erschien, auch mit Blick auf seine WM-Chancen. 

Leipzigs Trainer Domenico Tedesco hält den Ball in der Causa Werner aber weiter flach: "Wenn der Verein die Möglichkeit hat, einen deutschen Nationalspieler dazuzunehmen, der uns auch überzeugt, dann legen wir kein Veto ein, und finden das grundsätzlich eine sehr, sehr gute Geschichte", sagte er im Vorfeld des Bundesliga-Starts in Stuttgart am Sonntag. Bedeckt hielt sich auch RB-Boss Oliver Mintzlaff, der bei DAZN zwar bestätigte, dass man sich mit Werner beschäftige, "aber nicht mehr und nicht weniger - und ob das zustande kommt, das kann ich noch nicht beurteilen".

Von seinem Kader ist Tedesco aber ohnehin überzeugt, dieser sei auch so schon "konkurrenzfähig" und in der Lage, die gesetzten Ziele "zu erfüllen", erklärte der 36-Jährige bei DAZN. In der Tat verfügt RB im Sturm bereits jetzt über große Qualität, was auch Tedesco weiß: "Wir haben vorn André Silva, der das sehr gut macht. Wir haben Christopher Nkunku vorn, wir haben Alexander Sörloth vorn, der uns flexibler macht. Wenn Yussuf Poulsen zurückkommt, haben wir noch einen Stürmer. So ist unsere Situation."

Mintzlaff betonte zudem, dass man den Kader nur in der Spitze und nicht in der Breite verstärken wolle. "Wenn wir etwas machen, dann muss es eine Steigerung in der Qualität sein - und nicht nur in der Breite", sagte der 46-Jährige. Werner würde wohl in die Kategorie "Qualität" passen.

drm, hunz