Bundesliga

Leipzig im Check: Tempo und Fitness sind Trumpf

Spitzenspiel beim FC Bayern in München

Leipzig im Check: Tempo und Fitness sind Trumpf

Eine Zutat für das Leipziger Erfolgsrezept heißt mannschaftliche Geschlossenheit.

Eine Zutat für das Leipziger Erfolgsrezept heißt mannschaftliche Geschlossenheit. imago

Die Erfahrung

Der jüngste aller Bundesliga-Kader bringt alles mit - außer Erfahrung. Nennenswerte Bundesliga-Erfahrung hat in der am Mittwoch auflaufenden Startelf lediglich Timo Werner. Die ausländischen Neuzugänge kamen nicht aus Europas Top-Ligen sondern aus Schweden (Emil Forsberg), Dänemark (Yussuf Poulsen), Österreich (Peter Gulacsi, Stefan Ilsanker, Marcel Sabitzer, Naby Keita, Benno Schmitz, Bernardo) oder aus der zweiten englischen Liga (Oliver Burke). Das Gros der Stammelf zählte schon in der 2. Bundesliga zum RB-Kader.

Die große Stärke

Tempo und Fitness zeichnen das Leipziger Spiel aus, gepaart mit mannschaftlicher Geschlossenheit und einem nach dieser erfolgreichen Halbserie sehr ausgeprägten Selbstbewusstsein. RB legte in fast allen Spielen deutlich mehr Kilometer zurück als der Gegner, zuletzt im Verfolgerduell gegen Hertha waren es gar sechseinhalb Kilometer Unterschied.

Die Problemzone

Nominell ist nach den Ausfällen von Marvin Compper, Lukas Klostermann, Kyriakos Papadopoulos und voraussichtlich Marcel Halstenberg die Abwehr bedenklich ausgedünnt. In Benno Schmitz, Bernardo und Willi Orban stehen Trainer Ralph Hasenhüttl nur drei gelernte Abwehrspieler zur Verfügung, weshalb Mittelfeldspieler Stefan Ilsanker wieder hinten aushelfen muss.

Das Sorgenkind

Naby Keita, Dreh- und Angelpunkt im zentralen Mittelfeld, laboriert an einer Zerrung. Ob er wider Erwartungen eingesetzt werden kann, entscheidet sich kurzfristig. Der Ausfall des Guineers würde schwer ins Gewicht fallen.

Die Schlüsselspieler

Neben Keita ist Emil Forsberg die treibende Kraft und mit 14 Scorerpunkten der torgefährlichste Mittelfeldspieler der Liga. Der Ex-Stuttgarter Timo Werner blühte in Leipzig förmlich auf, anders als beim VfB nutzt er bei RB seine Torchancen besser aus.

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Oliver Hartmann