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League-Cup-Auslosung wird zur Farce

Englische Fans lachen über zahlreiche Pannen

League-Cup-Auslosung wird zur Farce

Finde die Fehler: Ein Screenshot von der League-Cup-Auslosung am Freitag.

Finde die Fehler: Ein Screenshot von der League-Cup-Auslosung am Freitag. Sky Sports (Screenshot)

Ein Energydrink mit Sitz in Thailand sponsert zur neuen Saison den englischen Ligapokal, da erschien es den Machern eine gute Idee, die Ziehung der 35 Erstrunden-Paarungen diesmal in Bangkok vorzunehmen und per Livestream nach Europa zu übertragen. Nur leider ging dann so ziemlich alles schief, was bei einer Auslosung schiefgehen kann.

Zunächst versagte die Technik, der Übertragung fehlte der Ton, schon bald brach der Stream gänzlich ab. Als wieder etwas sichtbar wurde, staunten die englischen Fans nicht schlecht bei mancher gezogener Paarung: Charlton Athletic zum Beispiel spielte laut der eingeblendeten Übersicht auswärts bei Exeter, was kein Problem gewesen wäre, hätte Charlton Athletic nicht laut der eingeblendeten Übersicht auch zuhause gegen Cheltenham gespielt. Oxford fehlte komplett.

Drittligist AFC Wimbledon wiederum hatte angeblich ein Duell mit Swindon erwischt, nur dass beide zuvor eigentlich dem Topf der ungesetzten Mannschaften angehört hatten. Und noch zwei weitere Spiele tauchten in der Sammelgrafik auf, die in Wahrheit gar nicht gezogen wurden. Fest steht inzwischen: Wimbledon spielt tatsächlich gegen Brentford, Charlton bei Exeter - wobei es sich der Drittligist nicht nehmen ließ, bei Twitter seine Fans zu fragen, gegen wen man denn nun spielen solle.

Die Premier-League-Klubs immerhin konnten dieser Farce vergnügt zusehen: Sie steigen erst in der zweiten bzw. dritten Runde in den Wettbewerb ein.

jpe

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