Bundesliga

Mainz: Dimitri Lavalee der nächste 05er, der länger verliehen wird

Innenverteidiger spielt weiter in der ersten belgischen Liga

Lavalee ist der nächste Mainzer, der länger verliehen wird

Sie beide kehren im Sommer nicht nach Mainz zurück: Jean-Philippe Mateta (li.) und Dimitri Lavalee.

Sie beide kehren im Sommer nicht nach Mainz zurück: Jean-Philippe Mateta (li.) und Dimitri Lavalee. imago images

Elf Spieler hat Mainz 05 aus dem Kader der Profis und der zweiten Mannschaft europaweit verliehen. Nachdem der Bundesligaverbleib so gut wie sicher ist, fällte der Klub am Mittwoch die erste Personalentscheidung: Dimitri Lavalee bleibt bis Sommer 2022 beim VV St. Truiden, dem sich der Belgier im Januar anschloss. "Wir sind gemeinsam übereingekommen, dass es Sinn macht, die Leihe um ein weiteres Jahr zu verlängern. Dimitri hat sich dort zum Stammspieler entwickelt, und das verlängerte Leihgeschäft gibt ihm die Möglichkeit, weiter auf höchstmöglichem Niveau und im vertrauten Umfeld Spielpraxis zu gewinnen", wird 05-Sportdirektor Martin Schmidt in einer Vereinsmitteilung zitiert.

Von so einer tragenden Rolle kann Jean-Philippe Mateta in England nur träumen. Seit seinem Wechsel im Januar stand der Stürmer erst zweimal in der Startelf, fünfmal wurde er eingewechselt, achtmal saß er 90 Minuten auf der Bank. "Es ist schwierig für ihn, sich an Mannschaften zu gewöhnen, die heftig und aggressiv Druck machen, aber wir werden weiter mit ihm arbeiten und hoffentlich wird er sich mehr und mehr mit dem vertraut machen, worum es in der Premier League geht", betonte Trainer Roy Hodgson. Hinzu kommt die starke Konkurrenz im Angriff von Crystal Palace.

Zukunft offen - das gilt für viele

Neben Lavalee werden wohl auch andere 05-Leihgaben in diesem Sommer nicht an den Bruchweg zurückkehren. Florian Müller, der beim SC Freiburg Stammspieler wurde, sieht sich nach dem Comeback von Mark Flekken im Sport-Club-Tor nach einem neuen Klub um, wo er dauerhaft die Nummer eins werden kann. Offen ist auch die Zukunft von Aaron (Celta Vigo), Dong-Won Ji (Eintracht Braunschweig), Abass Issah (Twente Enschede), Jonathan Meier (Dynamo Dresden), Ahmet Gürleyen (SV Wehen Wiesbaden) und David Nemeth (Sturm Graz).

Erkan Eyibil ist bereits in seine deutsche Heimat zurückgekehrt, nachdem er bei Go Ahead Eagles Deventer in den Niederlanden in die zweite Mannschaft versetzt worden war. Hintergrund sind Differenzen über einen Einsatz in der türkischen Junioren-Nationalmannschaft.

Michael Ebert

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