2. Bundesliga

Lauterns Coach Schuster nach fünftem Remis in Folge: "Eher weinendes Auge"

Gegentreffer "darf uns normalerweise nicht passieren"

Lauterns Coach Schuster nach fünftem Remis in Folge: "Eher weinendes Auge"

Sind Dirk Schusters Augen nass vom Regen oder wegen des Ergebnisses?

Sind Dirk Schusters Augen nass vom Regen oder wegen des Ergebnisses? IMAGO/Jan Huebner

Vom 0:0 bis hin zum 4:4, beim 1. FC Kaiserslautern war in den vergangenen Wochen die komplette Palette der möglichen Unentschieden dabei. Das 1:1 gegen Braunschweig war das fünfte Remis der Roten Teufel in Folge. Gegen den Mitaufsteiger lag der erste Sieg seit dem 3:1 gegen Fürth am 21. August auf dem Silbertablett parat - zumindest in der Nachspielzeit. Doch BTSV-Keeper Jasmin Fejzic kratzte einen Abschluss vom einwechselten Lex Tyger Lobinger aus dem Eck.

Nicht nur aufgrund dieser Szene sagte FCK-Trainer Dirk Schuster hinsichtlich des ersehnten Dreiers nach der Partie bei "Sky": "Es war möglich." Ganze dreimal klärte ein Braunschweiger Spieler kurz vor der Linie und verhinderte den nahezu sicheren Treffer. Zweimal alleine stand Robin Krauße gegen Boris Tomiak goldrichtig.

Moral gut, Verhalten beim Gegentreffer schlecht

Kämpferisch machte Schuster seiner Elf keinen Vorwurf und lobte die Moral seiner Mannschaft, die sich erneut nach einem Rückstand zurückgekämpft und durch Tomiaks Treffer postwendend nach dem 0:1 durch Lion Laubenbach zurückgeschlagen hatte.

Doch genau dieser Gegentreffer ärgerte den Coach. Nach einem Foul von Julian Niehues tief in der Braunschweiger Hälfte hatte Lautern eigentlich "alle Zeit der Welt uns zu stellen" - und trotzdem hatte Krauße im Mittelfeld so viel Platz, dass er nahezu ungehindert Richtung Strafraum marschieren und dort Laubenbach bedienen durfte. Dass seine Elf nach einem ruhenden Ball "in eine Art Konter" gelaufen war, "das darf uns normalerweise nicht passieren".

Aber eben das sind die "Kleinigkeiten", die laut Schuster in Zukunft "besser gemacht werden müssen". Die nächste Chance dazu bietet sich den Roten Teufeln am kommenden Samstag, wenn es unter Flutlicht zum Spitzenreiter Hamburger SV geht (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker).

sts

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