3. Liga

Lauterns Auftakt: Antwerpens Wunsch bleibt unerfüllt

Rote Teufel trauern Chancen hinterher

Lauterns Auftakt: Antwerpens Wunsch bleibt unerfüllt

Kein Sieg beim Auftakt: FCK-Trainer Marco Antwerpen.

Kein Sieg beim Auftakt: FCK-Trainer Marco Antwerpen. imago images/Eibner

Eine "durch die Bank sehr, sehr gute Partie" bescheinigte Antwerpen seiner Mannschaft nach dem Remis gegen Absteiger Braunschweig. Was dem perfekten Auftakt vor 10.600 Zuschauern und stimmungsvoller Kulisse fehlte, war jedoch das Tor. Dabei hatte der Treffer Mitte der zweiten Hälfte in der Luft gelegen, als die Hausherren nochmal Druck und Schlagzahl erhöht hatten. Vor allem Jasmin Fejzic stand dem erlösenden Jubel der Heimelf allerdings im Weg, gleich zweimal machte der Eintracht-Keeper beste Möglichkeiten der Hausherren zunichte, als er erst gegen Marlon Ritter im Eins-gegen-eins dominierte (67.) und wenig später auch gegen Kenny Prince Redondo in höchster Not rettete (72.).

"Ich hätte gerne erlebt, was hier los gewesen wäre. In der letzten Minute mal ein Tor zu erzielen, hätte uns richtig gut getan", haderte Antwerpen, dessen Wunsch zwar unerfüllt blieb, aber trotzdem äußerst zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft war.

Die hatte sich nur am Anfang schwergetan, dabei allerdings auch Glück, nicht früh in Rückstand geraten zu sein. Martin Kobylanski ließ die erste Großchance ungenutzt, als er freistehend den Ball nicht richtig traf und nur ans Aluminium setzte (10.). Ansonsten hielt die FCK-Defensive um Felix Götze, der später mit Gelb vorbelastet für Kevin Kraus Platz machte, und den sich im Laufe des Spiels steigernden Boris Tomiak der Gäste-Offensive stand. Matheo Raab, der das Duell um den Stammplatz mit Avdo Spahic vorerst gewonnen hat, wurde kaum geprüft.

So blieb am Ende nur der Frust über den verpassten Sieg. "Natürlich ist das bitter. Wenn wir hier das 1:0 machen, wäre das Stadion mit den Fans fast explodiert", betonte Kapitän Jean Zimmer. "Es ist ärgerlich, ich hätte gerne die Zuschauer, die heute hier waren, mit einem Sieg belohnt."

pau