Bundesliga

Arminia Bielefeld: Jacob Laursen ist wieder fit

Bielefeld: Interner Konkurrenzkampf hinten links scheint gewonnen

Laursen ist wieder fit - und mischt mit

Hat den Anschluss  auf der Alm geschafft: Jacob Laursen.

Hat den Anschluss auf der Alm geschafft: Jacob Laursen. imago images

Hinter vorgehaltener Hand war schon einige Kritik zu vernehmen gewesen. Etwas mehr hatten sie sich versprochen von diesem Jacob Laursen, der im Sommer von Odense BK zu Arminia gewechselt war. "Ich bin von einem guten Klub in Dänemark gekommen, aber das ist nicht mit dem hier zu vergleichen", erläutert der Linksverteidiger fast entschuldigend, weshalb er den großen Sprung, den er seinerzeit in die Bundesliga machen musste, mit nicht ganz sicherer Haltung absolvierte. Da war zum einen die sportlich anstrengende Anpassung an das höhere Niveau, zum anderen aber auch körperliche Einschränkungen, die dem 26-Jährigen zu schaffen machten und ihn phasenweise komplett aus dem Kader bugsierten.

Verletzungsprobleme sind auskuriert

"Ich hatte ein paar Verletzungsprobleme mit dem linken Knie, fühle mich jetzt fit", spricht Laursen inzwischen wieder positiv. "Ich kann das sicher mit in die nächsten Spiele nehmen. Es war am Anfang alles neu und etwas schwierig. Das Knie haben wir jetzt unter Kontrolle, das gibt mir Zuversicht, genau wie die Punkte, die wir jetzt geholt haben." Und an denen Rückkehrer Laursen seinen Anteil hat. Erstmals zwei Spiele am Stück mischte er nun mit und scheint vorerst ein Bestandteil der zuletzt recht erfolgreichen Bielefelder Mannschaft zu sein. Das freut den Spieler natürlich. "Wir haben zuletzt gut gespielt und einen guten Job gemacht", bilanzierte er nach dem 0:0 in Hoffenheim, dem eine Woche zuvor ein 1:0-Sieg gegen Hertha BSC vorausgegangen war. "Wir haben das Spiel in einigen Phasen kontrolliert, auch wenn wir das noch besser hinkriegen können."

Erneut ohne Gegentor geblieben zu sein - das freut einen Defensivspieler besonders. "Wir haben in den vergangenen zwei Wochen viel an der Taktik gearbeitet. Und wir haben uns in der Kommunikation weiterentwickelt. Wir dürfen glücklich sein, aber nicht zufrieden." Die Aussicht, auch am Mittwoch gegen Stuttgart wieder den Vorzug zu erhalten, stehen nun sehr gut für Laursen. Der interne Konkurrenzkampf hinten links scheint gegen Anderson Lucoqui erst einmal gewonnen, mit Nathan de Medina ist darüber hinaus ein weiterer Mitbewerber auf dieser Position zudem womöglich rechts gefordert, wo Cedric Brunner gegen Hoffenheim mit einer Wadenprellung vorzeitig vom Feld gehen musste.

Michael Richter