Bundesliga

Mainz: Lange Winterpause für Bell willkommene Abwechslung

Gemeinsam mit Onisiwo trotz Verletzung im Trainingslager

Lange Winterpause für Bell eine willkommene Abwechslung

Kann aktuell nur dosiert trainieren: Stefan Bell.

Kann aktuell nur dosiert trainieren: Stefan Bell. IMAGO/Martin Hoffmann

Aus Palma de Mallorca berichtet Michael Ebert

Bell zog sich am vergangenen Wochenende im Training einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu. Er kann auf der Baleareninsel nur Einheiten mit Reha-Trainer Axel Busenkell absolvieren. Onisiwo laboriert schon länger an einer schmerzhaften Zehenprellung, die nun auskuriert werden soll. Svensson ist es trotzdem wichtig, dass beide vor Ort sind, denn "wir wissen, dass wir in Mainz einen guten Teamspirit brauchen. Deswegen sind auch Bello und Karim dabei."

Das erste von zwei Winter-Trainingslagern dient auch dem Teambuilding, die Maßnahme auf Mallorca sei eine "Mischung aus Belastung und einer guten Zeit miteinander" (Svensson). Neben den Testspielen am Mittwoch (Mallorca B) und am Samstag (RCD Mallorca) steht an den weiteren Tagen je eine Trainingseinheit auf dem Programm. Die andere Zeit dürfen die Spieler selbst gestalten und zu Maßnahmen in Kleingruppen oder mit der gesamten Mannschaft nutzen. Svensson hat ihnen dabei weitgehend freie Hand gelassen.

Bell kann nur eingeschränkt mitmachen

Bell kann wegen seiner Verletzung nur eingeschränkt an diesen Aktivitäten teilnehmen, "in zwei, drei Wochen", wie er sagt, will er jedoch wieder fit sein und sich rund um Weihnachten weiter heranarbeiten, um beim Trainingsrestart am 2. Januar wieder voll belastbar zu sein. "Ich finde es erfrischend, dass wir eine Saison haben, die ganz anders ist vom Ablauf her. Seit zehn Jahren hatte ich den immer gleichen Alltag", sagt der 31-Jährige, völlig losgelöst von der Ursache für die Umstellung des Terminkalenders. "Die WM in Katar an sich ist ein ganz anderes Thema", so Bell.

Aufgrund der unterschiedlichen Ansätze, wie die Klubs die Pause von Mitte November bis Ende Januar gestalten, sei er gespannt, welche Konzepte sich in der Rückrunde als die besten erweisen werden. Während andere Klubs zum Beispiel nach dem 15. Spieltag weitertrainierten und danach in eine lange Weihnachtspause gingen, entschied sich Mainz für einen rund zweiwöchigen Urlaub, um Ende November die Belastung wieder hochzufahren. Rund um Weihnachten gibt es dann noch einmal rund zwei Wochen ohne Mannschaftstraining.

Michael Ebert

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