3. Liga

Landerl: "In der Regionalliga wohl ohne meine Person"

Lübeck vollzieht bei Abstieg voraussichtlich einen Trainerwechsel

Landerl: "In der Regionalliga wohl ohne meine Person"

Die Aussichten sind nicht rosig: Lübecks Trainer Rolf Landerl.

Die Aussichten sind nicht rosig: Lübecks Trainer Rolf Landerl. imago images

Es riecht nach Abstieg in Lübeck - und infolgedessen dürfte es aller Voraussicht nach auch zu einem Neustart kommen. Trainer Rolf Landerl zumindest teilte den "Lübecker Nachrichten" mit: "Ich will nicht lange rumeiern. Der Verein hat mir kommuniziert, dass es für mich in der 3. Liga weitergeht beim VfB. Und dass es in der Regionalliga eher in Richtung Neustart laufen würde - also ohne meine Person."

Siegesserie muss heute beginnen

Der Rückstand der Norddeutschen auf Platz 16 ist nach vier Spielen ohne Sieg auf sechs Punkte angewachsen. Die Rettung ist nach wie vor möglich, hierfür muss der Aufsteiger jedoch Siege einfahren und am besten am Abend zu Hause gegen den SV Wehen Wiesbaden damit beginnen.

Sollte der VfB in die Viertklassigkeit zurückkehren, wird wohl auch eine Ära enden. Seit 2016 ist der Österreicher Landerl in Lübeck im Amt - kein anderer Drittliga-Trainer weist eine derart lange Amtszeit auf.

Neuaufbau im Abstiegsfall

Unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit wird es im Sommer zu einem Kader-Umbruch kommen. "Wir sagen es deutlich und klar: Wir planen einen Neuaufbau", sagte Vorstandssprecher Thomas Schikorra vergangene Woche. Von mindestens 16 Spielern aus dem aktuellen Kader will sich der VfB laut Lübecker Nachrichten trennen. Ziel wird im Abstiegsfall eine zügige Rückkehr in die 3. Liga sein.

aho

Die Trainer in der 3. Liga