Bundesliga

Lainers Erkenntnis: Der Fuß hält

Gladbachs Rechtsverteidiger feiert sein Comeback

Lainers Erkenntnis: Der Fuß hält

Wieder voll im Einsatz: Stefan Lainer (li.), hier im Zweikampf mit Louis Schaub. 

Wieder voll im Einsatz: Stefan Lainer (li.), hier im Zweikampf mit Louis Schaub.  imago images/Ulrich Hufnagel

Als es plötzlich Schlag auf Schlag ging und die Kölner binnen zwei Minuten von 1:1 auf 3:1 davonzogen, war Lainer gerade mit dem Aufwärmprogramm beschäftigt. Von der Seitenlinie aus musste der Rechtsverteidiger miterleben, wie das Derby Richtung Gastgeber kippte und vorentschieden war, als er in der 81. Spielminute das Spielfeld betrat. Der Ausgang des Prestige-Duells sei "enttäuschend für uns alle", erklärte Lainer nach dem Schlusspfiff. "Wir wissen, wie wichtig dieses Spiel ist - für uns und die Fans. Außerdem haben wir drei wichtige Punkte liegengelassen."

Comeback in der Schlussphase

Für Lainer war es der erste Einsatz nach gut drei Monaten. Am zweiten Spieltag beim 0:4 in Leverkusen hatte sich der 29-Jährige bei einem Foul von Mitchel Bakker den Knöchel gebrochen. Nach zwei Wochen im Mannschaftstraining hielt Trainer Adi Hütter die Zeit für gekommen, um Lainer in Köln erstmals wieder in den Kader zu berufen. Und verhalf ihm am Samstag in der Schlussphase auch gleich zu den ersten Spielminuten. "Es war ein gutes Gefühl, wieder auf dem Platz zu stehen. Aber natürlich hätte ich mir bei meinem Comeback ein anderes Ergebnis gewünscht", sagte Lainer.

Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen, wie viele Minuten für mich möglich sind.

Stefan Lainer

Immerhin: Der Nationalspieler nahm aus den paar Wettkampfminuten die Erkenntnis mit, dass das Sprunggelenk hält. "Mein Fuß hat mir das Signal gegeben, dass er belastbar ist. Das hat gut funktioniert", berichtete Lainer. Mit Prognosen für die nächsten Wochen hielt er sich aber zurück. "Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen, wie viele Minuten für mich möglich sind. Wichtig ist jedenfalls, dass ich im Training Vollgas geben und mir die Fitness übers Training holen kann."

Jan Lustig