Bundesliga

Lacroix bleibt beim VfL Wolfsburg - und reagiert "gut"

Wolfsburg spricht im Poker um den Franzosen ein Machtwort

Lacroix bleibt beim VfL - und reagiert "gut"

Maxence Lacroix steht in Wolfsburg bis 2024 unter Vertrag.

Maxence Lacroix steht in Wolfsburg bis 2024 unter Vertrag. imago images/regios24

Aus Wolfsburgs Trainingslager in Bad Waltersdorf berichtet Thomas Hiete

Zu Wochenbeginn ging er noch "davon aus", dass Maxence Lacroix Spieler beim VfL Wolfsburg bleibt, nun hat Jörg Schmadtke die Tür für einen Wechsel seines Innenverteidigers endgültig geschlossen: "Er bleibt hier, das Thema ist entschieden", sagt der Geschäftsführer.“ RB Leipzig war zuvor mit zwei Angeboten im Bereich der 20 Millionen Euro beim VfL erfolglos vorstellig geworden, ein erneutes Vorfühlen in den vergangenen Tagen brachte auch keine Wende mehr. Schmadtke erklärt: "Wir hatten unterschiedliche Auffassungen, das ist überhaupt nicht schlimm. Jeder hatte seinen Standpunkt, wir sind nicht übereingekommen." Heißt: Lacroix, der sich mit den Sachsen über einen Wechsel einig war, bleibt in Wolfsburg, wo er noch bis 2024 unter Vertrag steht.

Niedergeschlagen präsentiert sich Lacroix nicht

Dies hat der VfL seinem wechselwilligen Verteidiger auch bereits mitgeteilt. Wie hat Lacroix das Veto seines Arbeitgebers aufgenommen? "Gut", erklärt Schmadtke und verweist auf die Trainingsleistungen des Franzosen. Und in der Tat: Niedergeschlagen präsentiert sich Lacroix dieser Tage keineswegs.

Kokurrenzkampf im Abwehrzentrum

Der Konkurrenzkampf im Abwehrzentrum ist hingegen nun ordentlich entfacht. Lacroix und John Anthony Brooks bildeten in der abgelaufenen Erfolgssaison die Innenverteidigung und hatten einen großen Anteil daran, dass der Tabellenvierte mit nur 37 Gegentoren hinter Leipzig (32 Gegentreffer) die zweitbeste Defensive der Liga stellte. Nun allerdings verpflichtete der VfL obendrein mit Sebastiaan Bornauw vom 1. FC Köln "unseren absoluten Wunschspieler für die Defensive", wie Sportdirektor Marcel Schäfer erklärte. Und: Marin Pongracic ist auch noch da, in der aktuellen Konstellation jedoch erst einmal nur noch Innenverteidiger Nummer vier. Klar ist angesichts der Konkurrenz: Lacroix kann es sich gar nicht erlauben, nun eingeschnappt zu sein.

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