Bundesliga

Kyerehs Weg führt nicht zu Werder: "Für uns abgehakt"

Fritz über die Bremer Transferpläne

Kyerehs Weg führt nicht zu Werder: "Für uns abgehakt"

Wird nicht nach Bremen wechseln: Daniel-Kofi Kyereh.

Wird nicht nach Bremen wechseln: Daniel-Kofi Kyereh. IMAGO/Revierfoto

Clemens Fritz, Leiter Profifußball beim SV Werder Bremen, bestätigte am Sonntagvormittag: "Wir haben uns intensiv mit ihm beschäftigt. Es gab auch Gespräche. Aber für uns ist das abgehakt, weil er sich für einen anderen Weg entschieden hat. Wir hätten das gerne umgesetzt. Die Entscheidung ist ihm nicht so leichtgefallen. Doch das sind Situationen, die in einer Transferphase relativ normal sind." Als mögliche Abnehmer für den 26-Jährigen gelten mehrere Mannschaften aus der Bundesliga.

Derweil bemühe sich Werder nun um Alternativen auf dem Transfermarkt. Noch vor dem Start des Trainingslagers am 30. Juni? "Was ich sagen kann, ist, dass noch etwas passieren wird - auch wenn es schwierig ist, auf den Tag eine genaue Prognose abzugeben", so Fritz: "Wir müssen uns punktuell noch verstärken. Daran arbeiten wir intensiv." Verstärkung werde noch für beide Außenbahnen, im Mittelfeld und im Angriff gesucht.

Fritz: Gewisse Spieler "nicht möglich"

Damit die Bremer noch auf dem Markt tätig werden können, müssen jedenfalls nicht unbedingt Spieler des aktuellen Kaders verkauft werden. "Wir haben schon noch finanzielle Mittel zur Verfügung", erklärte der 41-Jährige: "Wichtig ist, das zu tun, was für uns sinnvoll ist und was auch wirtschaftlich passt. Und klar sind dann auch gewisse Spieler, an denen wir Interesse hatten oder hätten, wirtschaftlich nicht möglich zu verpflichten."

Jeder sucht die Nadel im Heuhaufen.

Clemens Fritz

Der Leiter Profifußball vergleicht die aktuelle Situation auf dem Transfermarkt generell mit jener vor rund einem Jahr: "So viele Transfers haben jetzt noch nicht stattgefunden. Man merkt, dass Covid die Vereine doch stark belastet. Jeder sucht gefühlt die Nadel im Heuhaufen, allen geht es gleich", sagte Fritz: "Aber man kann davon ausgehen, dass noch einiges passieren wird."

Tim Lüddecke

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