3. Liga

Kwasniok hadert mit Remis - Gemischte Gefühle bei Malone

Saarbrücken und Wiesbaden liefern beim 3:3 ein Spektakel ab

Kwasniok hadert mit Remis - Gemischte Gefühle bei Malone

Saarbrückens Coach Lukas Kwasniok sah ein Spektakel, kann sich mit dem 3:3 gegen Wiesbaden aber nicht so richtig anfreunden.

Saarbrückens Coach Lukas Kwasniok sah ein Spektakel, kann sich mit dem 3:3 gegen Wiesbaden aber nicht so richtig anfreunden. imago images

Tempo, Leidenschaft und offenes Visier, dazu gleich sechs Tore. Die 90 Minuten beim 3:3 zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem SV Wehen Wiesbaden waren mehr als kurzweilig. "Schade, dass das Spiel ohne Zuschauer stattfinden musste, denn die wären sonst sicher auch begeistert nach Hause gegangen", dachte SVWW-Coach Rüdiger Rehm auf der Klubsite an die Fans.

Rehm sah ein "hochinteressantes Spiel", in dem Saarbrücken in der ersten Hälfte "mehr Ballbesitz" gehabt habe. In der zweiten Hälfte hatte ich ein gutes Gefühl", sagte Rehm. Und tatsächlich gingen die Hessen durch Malone in der 54. Minute erstmals in der Partie in Führung. "Ich habe mir schon erhofft, dass wir das Ding nach Hause bringen", gab der Trainer zu. "Am Ende ist das Ergebnis aber für beide Seiten gerecht."

Malone: "Gehen mit Selbstvertrauen in die englische Woche"

Wiesbadens Malone schlug bereits in Hälfte eins zweimal zu (16., 26.), die Leihgabe vom FC Augsburg schnürte damit seinen ersten Dreierpack im Profibereich. "Es sind gemischte Gefühle. Natürlich freue ich mich über meinen ersten Hattrick im Profigeschäft, aber natürlich hätten wir gerne den Sieg mitgenommen", gestand der deutsche Junioren-Nationalspieler ein. Letztendlich sei er aber mit dem Remis einverstanden und hofft auf Rückenwind durch den Punktgewinn beim Tabellenführer: "Wir gehen jetzt mit Selbstvertrauen in die englische Woche."

Kwasniok: "Bei aller Bescheidenheit: Wir haben für Spektakel gesorgt"

Anders als Malone konnte sich Saarbrückens Coach Lukas Kwasniok nicht mit dem Remis abfinden. "Wir haben, bei aller Bescheidenheit, für Spektakel gesorgt. Wir haben die ganze Zeit den Ball und das Spiel dominiert", analysierte er. Wiesbaden sei dagegen vor allem mit "langen Bällen gefährlich vors Tor gekommen." Seine Mannschaft habe deshalb "im Endeffekt das Spiel in beide Richtungen entschieden", so Kwasniok.

Immerhin überstand Saarbrücken auch die vierte Partie in Serie ohne Niederlage und wird auch nach dem 11. Spieltag die Konkurrenz von ganz oben grüßen. Und laut Kwasniok hat sein Team beste Chancen, den Platz an der Sonne auch weiterhin zu verteidigen: "Ich habe das Gefühl, dass die Haltung der Mannschaft und der Zusammenhalt so groß ist, dass die Mannschaft nichts aus der Bahn werfen wird."

jer

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