Champions League

Kunstrasen? "Unterschied ja, Ausrede nein!"

Gladbach: Drei Trainingseinheiten auf dem ungewohnten Boden

Kunstrasen? "Unterschied ja, Ausrede nein!"

Ein Nachteil? Gladbach tritt im Stade de Suisse auf Kunstrasen an.

Ein Nachteil? Gladbach tritt im Stade de Suisse auf Kunstrasen an. imago

Muss sich die Weltmeister-Elf von 1954 noch auf tiefem Boden gegen Ungarn zum Titel kämpfen, so erwartet die Fohlen am Dienstagabend Kunstrasen. Ein Problem? Für Trainer Andre Schubert nicht: "Wir werden dann bis zum Anpfiff dreimal auf Kunstrasen trainiert haben. Das sollte jedem Spieler ermöglichen, sich ausreichend damit vertraut zu machen." Bereits am Sonntag gab es für sein Team auf dem Kunstrasenplatz im Borussia-Park erstmals Gelegenheit dazu, am Montagabend steigt das Abschlusstraining im Stade de Suisse und für Dienstagvormittag hat der Bundesligist zum "Anschwitzen" für den Abend einen Kunstrasenplatz gefunden, der dem im Stadion der Young Boys sehr ähnelt.

Ungewohnt ist der künstliche Untergrund für die Spieler dennoch. Für Christoph Kramer "eine Umstellung, der Ball springt anders, du rutschst anders". "Der Unterschied zum Naturrasen ist schon recht groß", meinte auch Flügelflitzer Ibrahima Traoré: "Die Berner sind es sicherlich mehr gewohnt, darauf zu spielen." Doch als "Ausrede" will Traore den Kunstrasen letztlich ebenso wenig hernehmen wie Kramer.

Das sieht auch Sportdirektor Max Eberl so, denn schließlich seien "viele junge Spieler auf Kunstrasen groß geworden". "Wir fahren nach Bern, um dort ein gutes Ergebnis zu erzielen", richtet Traoré auch den Fokus auf die Partie.

nik