Champions League

Kukuruzovic und Alphonse fallen aus

Zürich: Ärger um Chermiti, Stahel nach Luzern

Kukuruzovic und Alphonse fallen aus

Erlitt einen Kreuzbandriss und fällt gegen die Bayern aus: Zürichs Stjepan Kukuruzovic.

Erlitt einen Kreuzbandriss und fällt gegen die Bayern aus: Zürichs Stjepan Kukuruzovic. imago

Im Hinspiel der Play-offs zur Champions League muss FCZ-Trainer Urs Fischer auf zwei wichtige Spieler verzichten. Beim 2:1-Sieg der Zürcher am Samstag beim FC Basel zog sich Kukuruzovic ohne Einwirkung eines Gegenspielers einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu.

Der Kroate wird noch am Dienstag im Berner Oberland operiert und wird das nächste halbe Jahr nicht zur Verfügung stehen. Damit fehlen zwei der fünf zentralen Mittelfeldspieler. Denn der Tunesier Chakher Zouaghi ist nach einer Operation am Meniskus noch nicht wieder fit.

Zu allem Überfluss zog sich auch noch der Franzose Alphonse gegen Basel einen Muskelfaserriss in der Wade zu. Der Angreifer fällt rund zwei Wochen aus und dürfte damit auch im Rückspiel am kommenden Mittwoch in Zürich nicht zur Verfügung stehen.

Nicht so sehr ins Gewicht fällt die Verletzung von Nachwuchstormann Yanick Brecher. Der 18-Jährige leidet an einer Verletzung der Bauchmuskulatur, die er sich in einem Spiel der U 21 zugezogen hatte.

Ex-Berliner Chermiti droht Ärger

Amine Chermiti

Stein des Anstoßes: Zürichs Amine Chermiti (Mi.) zeigt den Basel-Fans den "Stinkefinger". imago

In der heimischen Liga könnte dem FC Zürich nachträglich noch Ärger ins Haus stehen. Denn Angreifer Amine Chermiti feierte sein Siegtor in der 93. Minute, indem er den Heimfans den "Stinkefinger" zeigte. "Da sind die Emotionen mit mir durchgegangen. Ich entschuldige mich dafür. Aber die haben die ganze Zeit meine Mutter beleidigt und mich provoziert", rechtfertigte der 23 Jahre alte Offensivspieler seine obszöne Geste.

Dem ehemaligen Berliner Profi (zehn Spiele) droht nun auf jeden Fall eine interne Strafe, wie FCZ-Präsident Ancillo Canepa bereits ankündigte. Auch der Schweizer Fußball-Verband (SFV) dürfte nachträglich tätig werden, da die Situation auf Bildern deutlich zu sehen ist. In ähnlichen Fällen zuvor sprach der SFV Spielsperren aus.

Chermitis Chancen auf einen Platz in der Startformation des FCZ bei den Bayern sind dennoch gestiegen, nachdem Alphonse ausfällt.

Hinten rechts fehlt Trainer Urs Fischer fortan mit Florian Stahel eine Alternative. Der 26-Jährige wechselte zum FC Luzern (Vertrag bis 2014). Seit 2000 stand Stahel beim FCZ unter Vertrag, absolvierte insgesamt 228 Pflichtspiele (sieben Tore, sieben Assists).