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Künftig 30 Punkte Abzug: Die Strafe der Super-League-Klubs

Real Madrid, FC Barcelona und Juventus bleiben straffrei

Künftig 30 Punkte Abzug: Die Strafe der Super-League-Klubs

Die Premier League hat sechs ihrer Klubs für deren Super-League-Pläne belangt.

Die Premier League hat sechs ihrer Klubs für deren Super-League-Pläne belangt. imago images

Die gemeinschaftliche Geldstrafe beträgt weniger, als der durchschnittliche Spieler eines der "Super-League-Klubs" pro Jahr verdient, rechnete der "Guardian" aus.

Insgesamt sind es 20 Millionen britische Pfund, die Manchester City, Manchester United, der FC Liverpool, der FC Arsenal, der FC Chelsea und Tottenham Hotspur gemeinsam zahlen.

Die Summe ist für keinen Betroffenen wirklich schmerzhaft, tatsächlich aber höher als das, was die UEFA zunächst beschlossen hatte (neun der insgesamt zwölf Super-League-Klubs sollten 15 Millionen zahlen). In England wird sie auch als Kuschen der Premier League vor ihren Zugpferden betrachtet.

Was bei erneutem Verstoß passiert - Vorerst keine Strafen für die anderen Klubs

Abschreckend klingt allerdings eine weitere Einigung, die die Klubs mit der Liga getroffen haben: Etwa 30 Millionen jeweils sowie ein 30-Punkte-Abzug in der Premier League drohen den Vereinen, die einen solchen Vorstoß erneut wagen.

Real Madrid, der FC Barcelona und Juventus, die sich besonders intensiv mit der Idee einer Super League angefreundet hatten, gehen derweil vorerst komplett straffrei aus. Auch sie werden von der UEFA aktuell nicht belangt, die das Verfahren gegen alle zwölf Klubs ausgesetzt hat.

nba