Bundesliga

Kühne unterstützt Reform-Initiative "HSV Plus"

Hamburger SV: Investor kann sich Engagement vorstellen

Kühne unterstützt Reform-Initiative "HSV Plus"

Ex-Aufsichtsratschef Otto Rieckhoff steht hinter der Initiative "HSV Plus", die nun einen prominenten Unterstützer hinter sich weiß.

Ex-Aufsichtsratschef Otto Rieckhoff steht hinter der Initiative "HSV Plus", die nun einen prominenten Unterstützer hinter sich weiß. picture alliance

Der Reformplan der Initiative um den früheren Aufsichtsratschef Ernst-Otto Rieckhoff sieht die Ausgliederung der Fußball-Profiabteilung aus dem Gesamtverein und eine damit verbundene Umwandlung in eine Aktiengesellschaft vor. Sein Engagement verbinde er mit der Erwartung, "dass zur Stabilisierung und Weiterentwicklung des Vereins auch andere maßgebliche Partner herangezogen werden", erklärte Kühne. Eines der anderen vorgeschlagenen Reformmodelle werde er nicht unterstützen.

Ihm sei wichtig, "dass der Verein wesentlich besser geführt wird. Er befindet sich in einer Negativspirale, die nur durch fundamentale Änderungen in der Grundstruktur und einhergehend mit der Neubesetzung wichtiger Schlüsselfunktionen in der Vereinsführung durchbrochen werden kann." Das aktuelle Vereinsmodell hätte zu Mittelmaß geführt, so Kühne, und schrecke "Persönlichkeiten, die dem HSV gut tun könnten, davon ab, sich dort zu engagieren".

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Bei der HSV-Mitgliederversammlung am 19. Januar könnte die Strukturreform die erste Hürde nehmen. Eine einfache Mehrheit würde dann reichen, um den Vorstand zu beauftragen, die gewählte Reform vorzubereiten.

Aus Renditeaspekten sei sein eventuelles Engagement nicht zu sehen, erklärte Kühne weiter. Er betrachte seine Investition vielmehr als eine "Fördermaßnahme", um den Profi-Fußball wieder in die Erfolgsspur zu führen. Der Logistik-Unternehmer stellte außerdem fest, dass es nicht seine Absicht sei, "mir mit einem möglichen finanziellen Beitrag Einfluss am Fußballgeschehen des HSV zu verschaffen".