2. Bundesliga

KSC: Ein erfüllter Auftrag und der Geschmack des Erfolgs

Trainer Eichner wünscht seinem Team die "Gier" auf mehr

KSC: Ein erfüllter Auftrag und der Geschmack des Erfolgs

Durfte sich über drei Punkte freuen, äußerte aber auch Verbesserungsvorschläge: Karlsruhes Trainer Christian Eichner nach dem 3:1 in Braunschweig.

Durfte sich über drei Punkte freuen, äußerte aber auch Verbesserungsvorschläge: Karlsruhes Trainer Christian Eichner nach dem 3:1 in Braunschweig. imago images

3:1 in Braunschweig gewonnen, aus dem Tabellenkeller geklettert und den Konkurrenten im Tableau überholt - für den KSC lief die Auswärtsreise nach Niedersachsen ganz nach Plan. Auf der Pressekonferenz nach der Partie verriet Christian Eichner, dass es in der Woche darum gegangen war, "mit einer gewissen Gier danach zu streben, den nächsten Schritt in Form eines zweiten Erfolgs" zu gehen.

So gesehen hat die Mannschaft den Auftrag erfüllt. Zumindest teilweise, denn die drei Punkte stehen zwar auf der Habenseite, mit dem Auftreten seiner Mannschaft nach dem frühen 2:0-Vorsprung war Eichner allerdings nicht vollständig einverstanden. Gerade nach dem zweiten Treffer vermisste er die Konsequenz im Spiel nach vorne.

Eichner: "Wir haben ums Überleben gekämpft"

In der Halbzeit habe er mit seinem Team "ein paar Dinge angesprochen. Davon war leider ab Minute 46 relativ wenig zu sehen. Man hatte den Eindruck, dass ich eine andere Ansprache gewählt hatte", stellte er fest. Und weil dem Trainer der unbändige Wille fehlte, den Sack früher zuzumachen, "haben wir bis zum 1:3 ums Überleben gekämpft. Das 2:2 wäre verdient gewesen."

Weil Kyoung-Rok Choi nach einer guten Stunde das 3:1 erzielte und für die Erlösung auf Seiten der Gäste sorgte, kam der KSC noch einmal mit einem blauen Auge davon. So sah es auch Eichner, der mit der ersten Hälfte "sehr zufrieden" und mit der zweiten "total unzufrieden" war: "Das sollte Warnung genug sein, dass es bei uns nicht von alleine geht. Es ist ganz wichtig, dass wir uns realistisch einschätzen, dass wir jede Woche alles dafür tun müssen, um in die Punkte zu kommen."

Und so hatte der 37-Jährige nur einen Wunsch für sein Team: "Dass sie das Gefühl aufsaugt, dass sie fühlt, wie Erfolg schmeckt und dass sie danach giert, den nächsten Schritt zu tun."

psz