Bundesliga

Max Kruse: "Bin nicht hier, um mich um das Nachtleben zu kümmern"

Neuzugang von Union Berlin wird offiziell vorgestellt

Kruse: "Bin nicht hier, um mich um das Nachtleben zu kümmern"

Max Kruse (li, hier zusammen mit Geschäftsführer Oliver Ruhnert) wird bei Union die Nummer 10 tragen.

Max Kruse (li, hier zusammen mit Geschäftsführer Oliver Ruhnert) wird bei Union die Nummer 10 tragen. imago images

Vor den Fragen der Journalisten standen Fotos an. Dort war zu sehen, dass Kruse seine gewohnte Rückennummer 10 erhalten wird. Sebastian Andersson wird daher auf die Nummer 9 wechseln, die er 2018 nach seinem Wechsel von Kaiserslautern zu den Eisernen schon wollte, die allerdings durch Sebastian Polter besetzt war.

Anschließend ging es los mit der Fragerunde, in der der neue Mann zunächst erklärte, warum er sich denn für Union entschieden hat. "Es gab viele Faktoren, grundsätzlich geht es für mich darum, ein gutes Bauchgefühl zu haben, gute Gespräche zu führen. Ich glaub, Union war der erste Klub, mit dem ich gesprochen habe. Ich hatte gleich das Gefühl, dass ich hier willkommen bin, gut aufgenommen werde und fußballerisch eine sehr gute Rolle spielen kann - und das hat für mich oberste Priorität", sagte Kruse, der anfügte: "Es gab sicherlich Angebote für mich, die lukrativer im monetären Bereich gewesen wären, aber für mich ging es mehr darum, dass ich mich wohl fühle und ich in eine Mannschaft, einen Verein komme, der für eine gewisse Kultur steht."

Spielersteckbrief Kruse
Kruse

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Und genau das hat der Angreifer bei den Eisernen gefunden. "Ich glaube, mit dem Team ist viel zu erreichen. Man hat die letzten Tage auch gesehen, der ein oder andere Neuzugang ist dazukommen. Union hat aber auch viele Spieler, die letztes Jahr sehr gut gespielt haben. Das Teambuildung stimmt einfach. Die Mannschaft hat die Saison nicht umsonst auf Platz 11 abgeschlossen, das zeugt von Qualität."

Voller Fokus auf den Fußball

Natürlich bringt man mit dem Namen Kruse auch immer wieder andere Sachen als den Fußball in Verbindung. Aber der Neuzugang machte unmissverständlich klar: "Ich bin nicht hier, um mich um das Nachtleben in Berlin zu kümmern oder sonst irgendwas. Ich bin hier, um Fußball zu spielen. Ich habe ein Privatleben, aber ich glaube, ich habe auch schon oft gezeigt, dass ich trotz eines Privatlebens sehr gute fußballerische Leistungen zeigen kann."

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Kruse bei Vorstellung: "Ich bin hier, um Fußball zu spielen - trotz Privatlebens"

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Nächste Woche wieder Lauftraining geplant

Allerdings geht es für Kruse, der im Juni bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Fenerbahce gekündigt hat, nun erst einmal darum, wieder fit zu werden. Sein letztes Pflichtspiel bestritt der Offensivallrounder am 7. März. Anschließend legte ihn eine Verletzung im rechten Sprunggelenk lahm. "Ich habe seit März nicht mehr gespielt, da ist es natürlich klar, dass ich vom Fitnesszustand her nicht bei 100 Prozent bin. Ich hoffe, ich kann nächste Woche wieder ins Lauftraining einsteigen."

mst/mk

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